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Instinkt
Die Tiere, die nicht bewußt die Fortpflanzung vermeiden können, beenden eine Beziehung dann, wenn die Kinder groß genug sind, sich um sich selbst kümmern zu können. Kinder sind somit ein zeitlich begrenztes Band an den anderen Elternteil. Die kulturell gezogene Grenze lag früher bei 21 Jahren, heute bei 18 Jahren bzw. Ende der Ausbildung. Die instinktiv gezogene Grenze liegt viel früher. Kinder in Afrika ziehen z.B. schon im Alter von 6 Jahren ganz alleine mit den gemeinsam geernteten Früchten in die Stadt, und kommen mit den Verkaufserlösen nach ein paar Tagen wieder zurück.
Unsere nahestehenden Verwandten die Menschenaffen... (in Arbeit)
Die Biographie einer letztlich schlechten Beziehung
Die ersten 3 Phasen gehören eher in den Bereich Flirten, aber dort sind sie weniger von Interesse, da sie automatisch und hormonell bedingt eher problemlos ablaufen. Hier zeigen diese Phasen, wie es mal war und lassen deutlich den wichtigen Wendepunkt erkennen, die Phase 4, der Startpunkt für die Beziehungsarbeit.
Phase 1
Erste Küsse, Kuscheln und mehr
Phase 2
Bewunderung für den Geliebten bzw. die Geliebte empfinden und auch anderen mitteilen.
Phase 3
Die gestiegene Freude verstehen die anderen nicht mehr, man behält sie für sich.
Phase 4 DIE ENTSCHEIDUNG
Bis Phase 3 haben Hormone das Bewältigen von Hürden sehr erleichtert, wenn die Anziehungskraft stark genug war und der Verstand nicht dazwischengefunkt hat. Die Hormone haben Menschen zusammengebracht, die sich sonst vielleicht nie so nahe gekommen wären. Wenn die Kraft der Hormone nachlässt haben Sie drei Möglichkeiten. Erstens passiv zu bleiben, d.h. nicht bewußt aktiv zu werden. Zweitens positiv auf die Beziehung einwirken. Drittens sich gewaltsam in ein Gefängnis namens Vernunftbeziehung einsperren. Nutzen Sie die Chance, die jetzt in dieser Phase vor Ihnen liegt oder lassen Sie diese vorbeifliegen? Wofür entscheiden Sie sich?
- Der oft automatische Weg "Laufen lassen"
Die Folge ist bei üblicher nicht ausreichender Beziehungsarbeit nicht zwangsläufig, aber oft die Monotonie im Altagstrott in der Phase 4.
Wird keine Beziehungsarbeit geleistet, gehen die
Gesprächsthemen aus (Desinteresse an den Gedanken und Gefühlen des anderen = Egoismus). Man spricht nicht einmal mehr 10 Minuten pro Tag miteinander. Langeweile macht sich breit. Es fehlt bald der Enthusiasmus,
Kuscheln und Intimität wird einfallslos und immer weniger. Das Bett teilt man nach spätestens 1 bis 2 Jahren aktiv nur noch an den Feiertagen, was als Luststörung bzw. sexuelle Probleme zu interpretieren ist. Die Zufriedenheit im Aspekt Leidenschaftliche Liebe als wichtige dritte Art bzw. Komponente der Liebe nimmt innerhalb der ersten 10 Jahre stetig ab und bleibt dann auf einem niedrigen Niveau. Man verbringt die wertvolle Zeit (Freizeit) nicht mehr mit dem Lebenspartner.
Kommen die Faktoren (Desinteresse, Luststörung)
zusammen, so sind zu viele neuronale Systeme (Arten der Liebe) unterversorgt, diese fördern die Untreue. man verbringt die wertvolle Zeit mit anderen. Der Vollständigkeit halber zählen wir noch weitere Faktoren auf : Der kritische Wunsch, Affären und gute Beziehungen müssen sich nicht ausschließen. Zurückholen der Jugend, der aufregenden vergangenen Zeiten, zu hohe Erwartungen (vor allem Ich-Denken) an den anderen bzw. die Beziehung, oder zu wenig Geben des anderen, dem Verführt-werden nicht widerstehen können, Suche nach Freiheit, Erfolgserlebnisse Eroberung, Lust - und Spaßgesellschaft.
Dann fehlt nur noch ein Faktor : Gelegenheit macht Liebe (zu der oder dem Geliebten).
Sind die negativen Faktoren in der aufkeimenden Beziehung zu der oder dem Geliebten nicht vorhanden, sind positive Erfahrungen mit dem oder der Geliebten die Folge, dadurch wird diese zweite Liebe bzw. die Untreue verstärkt.
So wie die Beziehung zu dem oder der Geliebten stärker wird, wird die bisherige Beziehung schwächer, siehe Folgen der Untreue.
Wer nicht versucht aktiv sich so weit wie möglich aufeinander zu zu entwickeln, entwickelt sich automatisch voneinander weg.
Entweder die Suche nach dem oder der Geliebten (parallel) oder nach dem oder der Nachfolgerin.
Sind zu viele neuronale Systeme (Arten der Liebe) unterversorgt, so wird man zu Beginn es noch mit Liebe und Zärtlichkeit versuchen. Bleibt das erfolglos greift man zu den negativen Machtmitteln. Der andere wehrt sich und der Teufelskreislauf beginnt. Eskalation. Vgl. gesellschaftlich Isolation.
Und es folgen relativ schnell Phase 5 bis 9. Wie Phase 5 bis 9 z.B. mit Hollywood-Happy-End aussehen können siehe Filmtipp dazu : "An deiner Seite" (USA 1999).
Lösung : Deeskalation, siehe Friedenspädagogik. Wie man Untreue erkennen und die Beziehung danach eventuell durch betreutes Training retten kann.
- Der aktive positive Weg
Alles geben, und erst wenn es trotzdem nicht "geht", d.h. die Qualität der Beziehung zu schlecht ist, dann können Sie sich guten Gewissens trennen. Ihr Partner hat es verdient, dass Sie sich vollständig auf ihn konzentrieren und sich für die Beziehung engagieren oder bei Fehlschlag ihn vollständig loslassen. Ganz oder gar nicht. Wer nur halb investiert und sich nebenher anderweitig umschaut, kann nur verlieren. Wer auf zwei Hochzeiten tanzt verliert immer beide. Also erst trennen, dann flirten.
Für diesen sprechen folgend Gründe
- Der aktive negative Weg -
Zwanghaftes künstliches Verlängern einer Beziehung ohne Beziehungsarbeit führt zu
Routine, Pflichtgefühl und Verantwortungsbewusstsein. Umso länger, umso eher passt dann der Begriff zerrüttete Vernunftbeziehung.
Wie hat sich die Vernunftbeziehung gesellschaftlich entwickelt? Man kann davon ausgehen, dass diese Idee von oben durch Kirchenoberhäupter und Könige gefördert wurde, denn das Volk lässt sich einfacher beherrschen wenn sie alle "vernünftig" sind und nicht auf ihre Gefühle achten. Denn dann hätte das Volk ja spüren und erkennen können, dass ihre Herrscher die Menschen nur egoistisch als Mittel zum Zweck benutzen. Und diesen Herrschern die geliehene Macht zum Wohle aller entziehen.
Eine Vernunftbeziehung ist nicht sehr vernünftig, wenn man an die Folgen für Gefühlssystem und Gesundheit denkt. Zusammenbleiben aufgrund äußerer verinnerlichter Zwänge.
Also wegen Zwängen, die für Außenstehende genau betrachtet keine sind, die man abschütteln könnte, wenn man die Kraft dafür aufbringen würde; das wird klar wenn man einen Blick auf die Homosexuellen-Szene wirft, wo diese Zwänge nicht so zwanghaft gesehen werden. Äußere verinnerlichte Zwänge sind oft Zusammenbleiben wegen der Kinder, der Bekannten, des Geldes (Geschäft, Immobilien = goldener Käfig, Freunde), der Ängste vor den Nachteilen des Singlelebens oder aus Prinzip Durchhalten bzw. die Macht der Gewohnheit. Diese Zwänge führen zu einem starken "Wir-Gefühl" in Verbindung mit dem Gefühl unglücklich zu sein. Die Menschen in einer Vernunftbeziehung behandeln bzw. benutzen den anderen in erster Linie als Mittel zum Zweck. Die oberste Priorität hat das gefühllose Funktionieren, die emotionale Schutzmauer ist hoch. Im Gegensatz dazu sind gemäß unserer Ethik die guten Beziehungen der Menschen untereinander und das gute Zusammenspiel von Gefühl und Verstand der Zweck.
Umso länger, umso wahrscheinlicher sind Langzeitschäden, Schäden für das Gefühlssystem, Das ständige Unterdrücken der Gefühle mit dem Verstand bleibt oft nicht folgenlos, Urteil beziehungsgeschädigt. Unterdrückte Gefühle in ambivalenten Beziehungen haben Folgen für den Körper, also eine Schädigung der Gesundheit wie Asthma, Depressionen, Ängste.
Umso länger, umso wahrscheinlicher ist der Seitensprung bzw. die Untreue (s.o.), das Aufsuchen der Liebe außerhalb, der oder die Geliebte. Übrigens bei Ehefrauen ebenso häufig wie bei Ehemännern. So wie die Beziehung zu dem oder der Geliebten stärker wird, wird die bisherige Beziehung schwächer, siehe Folgen der Untreue.
Fazit
Die Vernunftbeziehung ist nicht empfehlenswert. Liebe und Nächstenliebe sollten immer über der Vernunft stehen, besonders in Beziehungen, ganz besonders in Beziehungen zwischen zwei Liebenden. Der Verstand kann Gefühle verstärken oder unterdrücken, aber nicht ersetzen.
Z.B. können (durch Geldgier motivierte) rationale Strategien der Einkommensmaximierung die positiven Gefühle bei einem Flirt zerstören. So wie rationale Strategien (Vernunft) die negativen Gefühle wie Kränkung unterdrücken können.
Seien Sie so vernünftig, eine Vernunftbeziehung (zerrüttete Beziehung) da hin zu führen, wo sie schon ist, auf eine freundschaftliche Ebene. D.h. Trennung, siehe unten Trennung aus einer Vernunftbeziehung.
Phase 5
In der von Monotonie geprägten Phase 4 hat man sich zwangsläufig in seinen Verhaltensweisen immer genauer kennengelernt, dazu gehören dann auch störende Eigenheiten des anderen. Ohne positive Gefühle für den anderen sind diese Eigenheiten und alles, was der andere sich wünscht, zu viel. Das zeigt sich in Gereiztheit z.B. über seine Gewohnheiten, das Phänomen Gereiztheit wird soziale Allergie genannt. Von mal zu mal wird man wie bei einer Allergie üblich immer empfindlicher. Frauen sind auf gedankenloses und unhöfliches Verhalten allergisch, Männer auf egozentrisches und rechthaberisches Verhalten.
Phase 6
Die soziale Allergie löst Vorwürfe aus, die führen zu Streit. Es kommt zu seelischen Verletzungen. Gefühle werden nicht mehr geäußert, denn da würde auch viel Unschönes herauskommen. Eine Form der Deeskalation, siehe Friedenspädagogik. Kuscheln und gefühlvolles Küssen wird weniger, ist auch ohne schöne Gefühle fade.
Phase 7
Stück für Stück gewinnen beide Klarheit über die aktuelle Lage. Eventuell gemeinsam in einem langen Gespräch.
Phase 8
Jetzt kommt es wohl vor allem darauf an einzuschätzen wie hoch die Hochs waren, die vielleicht nur höhere Tiefs waren, und wie groß die Verletzungen waren, zu große Wunden verheilen nie vollständig, es bleiben Narben. Beide fragen sich : Kann die Beziehung gerettet werden?
Jetzt ist die Beziehungsarbeit um die Beziehung zu retten viel schwerer als es in Phase 4 gewesen wäre.
Erkennt man jetzt Untreue ist eine Behandlung nicht mehr sehr erfolgreich. In vielen Fällen ist die alte Beziehung schon zu negativ bzw. zerrüttet um mit der neuen positiven Beziehung mithalten zu können.
Phase 9
Eine schlechte Beziehung schadet unserem Immunsystem, sie macht krank. Wenn die Beziehung nicht gerettet werden kann ist eine Trennung Selbstschutz für beide Seiten. Eventuell mit einem kurzen Zwischenspiel der Versöhnung im Bett.
Sagen Sie Ihren Freunden, dass es vorbei ist. Notieren Sie sich die wahren Gründe der Trennung, das ist wichtig für einen irgendwann möglichen Neubeginn unter veränderten Bedingungen, d.h. wenn die Gründe für die Trennung durch Veränderungen verschwunden sind.
Er trennt sich konsequent von ihr. Wie ergeht es ihr?
Siehe Zeit nach der Trennung.
Allgemein sind Trennungen wie ein kleiner Tod. Und haben je nach Geschichte bzw. Leiden durch die Trennung auch Auswirkungen auf die Gesundheit bzw. das Immunsystem.
Plötzlicher Tod
Stirbt er plötzlich unerwartet, so besteht das Risiko, dass die Phasen 5 ff nicht durchlaufen werden, indem sie ihn in den Himmel hebt. Wer seine Liebe einer Toten schenkt, kann sie keiner Lebendigen schenken, deshalb Urteil beziehungsunfähig.
Wie könnte er ihr die unfreiwillige Trennung so weit möglich erleichtern?
Aus den vielen möglichen Wegen des Loslassen und Loswerden, wir erinnern uns an den Song von Paul Simon "Fifty Ways to Leave Your Lover" und listen hier nur die grundlegenden Wege den Verehrer / Verehrerin oder Partner / Partnerin loszuwerden auf, mit Empfehlungen für die Wege, die für beide Seiten die Trennung möglichst erträglich machen.
1. Der schleichende Ausstieg
Anstatt einer plötzlichen, harten Belastung ist eine langsame Belastung weniger hart. Wenn man an die Macht der Gewohnheit denkt oder an die Trägheit in der Physik, dann braucht man für langsame Änderungen eine weniger große Maximalkraft, wenn auch die gleiche Energie. Aber falls das nicht funktioniert, dann muss man doch zu den plötzlichen, harten Belastungen greifen.
- Man reduziert alles an gemeinsamen Aktivitäten stetig Stück für Stück.
- passiv : Die Zeit beim Partner verschlafen. Also körperlich anwesend, aber geistig abwesend.
- Man verhält sich Stück für Stück wieder wie ein Single, d.h. entfernt sich egoistisch von den Wünschen des anderen. Z.B. eine Katze zulegen, wenn der Partner gegen Katzenhaare allergisch ist.
- Man spielt als ob man Stück für Stück psychisch krank werden würde
- Man wechselt scheinbar zu einer anderen Religion und beginne Religionsstreitigkeiten
- Frage "Trennung oder Hochzeit". Der Partner kann sich scheinbar das geringere Übel aussuchen.
2. Der plötzliche Ausstieg
Die Wahrheit
Sagen Sie ihm persönlich, am Telefon oder per SMS bzw. Email, dass die Beziehung nicht Ihren Erwartungen entspricht und führen wichtige Details auf. Das werden die Details sein, die sie hoffen bei einem anderen zu finden. Und dadurch bekommt der andere vielleicht einen brauchbaren Hinweis daran, was er an sich selbst für den nächsten Partner verbessern kann.
Zur Wahrheit gehört eventuell auch, dass Sie sich in jemand anderes verliebt haben. D.h. eventuell eine Person, die Ihre Erwartungen erfüllt.
Lügen
- Grundlegend Nr. 1
Sage dem anderen, dass Du selbst seine Erwartungen nicht erfüllst. Dazu musst Du diese natürlich kennen und nicht erfüllen. Das ist aber im Normalfall nicht der wahre Trennungsgrund, siehe Wahrheit oben. Verschärft : Sage dem anderen, dass Du spürst, dass er sich sogar schon von Dir entfernt. Vermutlich die beste Alternative in diesem Bereich.
- Grundlegend Nr. 2
Viel zu hohe eigene Erwartungen äußern, damit der andere freiwillig geht. Und von Personen schwärmen, die diese erfüllen.
- Weniger belastend, aber selten die Wahrheit : Zurück zum Ex.
- Sprich von der Erfüllung von allen Träumen des Partners, wer keine Träume mehr hat ist so gut wie tot.
- An das andere Ufer wechseln. Vorteil : Freundschaft möglich solange bis es rauskommt.
- Einen Interessengegensatz konstruieren. Geht gut beim Kinderwunsch, wenn die gesellschaftlich beste Alternative Betreuung der Kinder anderer nicht erwünscht ist.
Der plötzliche handelnde Ausstieg
- Sich selbst nicht mehr beim anderen melden. Die beste Alternative in diesem Bereich.
- Selbst unauffindbar verschwinden. Muss allerdings gut vorbereitet sein.
- Sich beim Fremdgehen erwischen lassen. Umso weniger attraktiv der dazu Auserwählte ist, umso wirksamer, aber auch härter. Soft : Nur Indizien dafür im Auto oder Schlafzimmer hinterlassen. Variante : Es auf die Instinkte oder Interessengegensatz Kinder schieben. Variante : Schwängern bzw. schwanger werden, falls der / die Ex keine Kinder wollte. Variante : Viele Pornos bestellen. Variante : Lasse Kontaktanzeigen auf dem Tisch liegen oder Rechnungen von Singlebörsen-Internetseiten
- Hollywood : Heiraten, am nächsten Tag Ehe annullieren lassen.
- Bei geldorientierten Partnern wirkt das Spenden und Stiften nicht zu kleiner Vermögensanteile an wohltätige Organisationen
- Schicken Sie ihm eine Email auf diese Seite www.ema2004.de/IL/Trennung.html#Wege_Trennung
- Sagen Sie "Ich verstoße Dich" (in Malaysien üblich)
- Umbringen des anderen, mit den bekannten rechtlichen Folgen, aber auch psychischen Folgen für den Akteur. Nicht empfehlenswert.
3. Teilweiser Ausstieg
In den Grundlagen sprachen wir von Suche verbessern. Die Strategie weitersuchen und warm halten können wir nicht empfehlen. Denn die Gefühle bleiben bei dieser Taktiererei auf der Strecke.
- "Der falsche Zeitpunkt".
- Wer mehrere Partner gleichzeitig halten will sendet widersprüchliche Signale aus. Einerseits sendet er Interesse, andererseits zu anderen Zeitpunkten auch Desinteresse. Denn dann sendet er ja einer anderen die Interesse-Signale aus.
Trennung aus einer Vernunftbeziehung heraus
Vernunftbeziehung beruht auf Routine und Pflichtgefühl, nicht auf ausreichender Liebe. Abweisung führt zu Verletzungen. Verletzungen führen zum Hochziehen emotionaler Schutzmauern.
Hochgezogene Schutzmauern erinnern an ein Gefängnis. Ein Gefängnis mit zwei Einzelzellen. Welche Mauern höher sind, die zwischen den Einzelzellen oder die Außenmauern vom Gefängnis ist individuell. Wer das Gefängnis verlassen will, der muss die Mauern durchbrechen.
Undynamische Gewohnheitstiere haben Angst vor veränderungen. Sie bleiben lieber im gefühlskalten dunklen Gefängnis als den Mut aufzubringen sich auf Veränderungen einzulassen bzw. Pläne zu schmieden und in die Zukunft zu investieren um die helle Freiheit später genießen zu können. Der Schritt ins Leben bzw. ein großer Schritt für das spätere Leben. Die Freiheit bedeutet hier geringe emotionale Schutzmauern, damit die Wärme anderer rein kann und man selbst anderen Wärme geben kann, also lieben kann. Sie brauchen Resozialisierungsmaßnahmen., um die Schutzmauern senken zu können und sich nichtegoistischen Menschen zuzuwenden, wo sie die Schutzmauern dauerhaft unten lassen können.
Die Trennung fällt also den Undynamischen so schwer wie einem Raucher es schwer fällt mit dem Rauchen aufzuhören. Übertragen wir das, dann ergibt sich als Weg :
- Die Willenskraft stärken, das Schädliche konsequent und mutig beenden zu wollen, damit man den nächsten Schritt überhaupt geht. Nur zur Aufklärung : Willenskraft stärkt man human nicht durch bestimmte Methoden der Resozialisierung wie Bootcamp.
- Den Glauben an die Liebe und an die eigenen Fähigkeiten, die eigene Dynamik stärken und bewahren.
- Vieles, was man zwar weiß, aber pragmatisch verdrängt hat, bewußt machen. Vervollständigen Sie unsere Liste Pro / Contra unten möglichst gut und genau individuell für Ihren Fall. Die Hauptfrage : Was sind gute Gründe und was sind faule Ausreden?
- Die Pro / Contra - Liste wie ein Mantra ständig bewußt machen, damit man sie nicht leugnen kann. .
- Alles Schädliche auflisten. "Schlechte Beziehungen bringen nichts" sanft formuliert analog zu "Rauchen bringt nichts" .
- Alles Gute bzw. Heilende auflisten (siehe unten). Die Aussicht auf eine gute Beziehung mit mind. 80% schönen Stunden
- Vorbilder sind wichtig, wir lernen unbewußt von ihnen. Suchen Sie nach guten Vorbildern. Also Beziehungen Ihrer Freunde, Bekannten, Verwandten, wo wirklich geliebt wird und nicht nur eine "vernünftige" Wohngemeinschaft besteht..
- Ziehen Sie einen guten Berater zu Rat. Auswahlkriterien für Berater beim Flirten nur als Vergleich. Ein guter Bekannter ist vor allem dann tauglich, wenn er sich in der Vergangenheit in erster Linie um Ihr Wohl gekümmert hat und fachlich nicht völlig unversiert ist bzw. eigene verschiedene Erfahrungen hat. Oder professionell um das anderer wie z.B. ein Therapeut. Lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt rechtlich beraten.
- Ratgeber über Trennungsmethoden (siehe oben)
- Coming-out
Das Beenden einer "Vernunftbeziehung" aus vernünftigen Gründen den anderen erklären. Senden Sie allen Bekannten diesen Link per SMS oder Email
http://www.ema2004.de/IL/Trennung.html#Vernunftbeziehung
- Kinder berücksichtigen
Glückliche Eltern - ob nun miteinander oder mit jeweils anderen Partnern (4-Eltern-Kombination) - haben glückliche Kinder. Details über das Wohl der Kinder. Und Trennung durchführen.
Dann listen wir entsprechend alles allgemein Schädliche und Heilende auf
- Allgemein erkennen Sie eine gute Beziehung an der Faustformel zwischen schönen und unschönen gemeinsamen Stunden. Überwiegen sogar die unschönen Stunden?
- Kennt Ihr Partner Ihre tiefsten Wünsche und glaubt er an Sie bzw. fördert Sie Ihr Partner sich selbst nach dem Michelangelo-Buanarotti-Phänomen zu verwirklichen oder denkt er wie Pygmalion nur daran, dass Sie so werden wie es dem anderen in den Kram passt?
- Gesundheit und Gefühle
- Nicht auf seine positiven Gefühle bzw. seine neuronalen Systeme zu hören, macht manchmal körperlich und emotional (z.B. beziehungsunfähig) krank. Alle neuronalen Systeme wie sinnlich-leidenschaftlich, Partnercoaching, bedingungslos bei sich und beim anderen in Einklang zu bringen bringt das große Glück. Das bedeutet bei allen Beteiligten z.B. dass es krank macht sich mit dem Verstand gegen seine positiven Gefühle zu wehren, und dass es gesund ist, seinen Verstand anzupassen, also das Geschehene und seine Gefühle zu verstehen, eine Art Update für den Verstand. Und das bedeutet auch, dass die Wahl für den oder die beziehungsfähige Geliebte heilende Wirkung hat, d.h. der eine wird aus einer krank machenden Vernunftbeziehung in eine Beziehung von emotionalen Kontakt geholt. Liebe macht glücklich. Zusätzlich macht das Bewältigen von Hindernissen auf dem Weg zu einem psychisch besseren Leben zusätzlich glücklich.
- Wer in einer Vernunftbeziehung keine Liebe geben und nehmen kann, bzw. die emotionale Schutzmauer hoch setzt, leidet darunter. Wer sich im Gegensatz dazu von seinen überflüssigen Ängsten leiten lässt, ist gelähmt. Bsp. Höhenkoller macht einen Wolkenkratzer-Bauarbeiter arbeitsunfähig. Von den Bauarbeitern können wir lernen : Auch die Mutigen haben Angst , erst wenn sie sich auf den Weg nach oben machen wird die Angst kleiner und der Mut größer. Kurz gesagt : Der Mut kommt erst auf dem Weg.
Der Stolz auf den eigenen Mut und die Leistung der Befreiung kommt danach.
Weg von der Höhenangst : Ängste haben hier offensichtlich soziale Gründe.
- Angst vor Isolation (ohne Umfeld)
Z.B. die Angst vor der Ablehnung durch die Bekannten und Verwandten. Was sagen Sie ihren Bekannten, Verwandten, dem Umfeld? Wie auch bei der Trennung mit Kindern gilt : Gute Hilfe ist, was dem anderen hilft gesund und glücklich zu werden. Oftmals denken manche aus dem Umfeld leider in erster Linie an ihre eigenen Interessen. Denen schicken Sie einfach diesen Link per SMS oder Email :
http://www.ema2004.de/IL/Lebenspartner01.html#NeuronaleSysteme
Nach der Trennung sind Sie offen für eine gefühlvolle gesundheitsförderliche Beziehung mit einem neuen Partner oder dem oder der vorhandenen Geliebten.
- Angst vor Einsamkeit (ohne Lebenspartner)
Manche werden sich aus großer Angst vor der Einsamkeit eher unfair wie im Job nebenbei umschauen. Das alte bzw. ein neues Umfeld zu aktivieren hilft hierbei. Und das Aktivieren der eigenen Kräfte. Beides ist auch für eine nachfolgende Beziehung von Vorteil. D.h. man geht gestärkt aus dem Tief hervor
Wie kann man die Trennung zusätzlich für die Kinder optimal gestalten?
Den Kindern geht es psychisch dann gut, wenn es den Eltern in erster Linie psychisch gut geht. Warum denn das? Die Begründung liefert eine alte Weisheit : Wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben. Und Kinder können sich ihrer eigenen Entwicklung zuwenden, wenn sie sich keine Sorgen um die Eltern machen müssen, d.h. es den Eltern psychisch gut geht. Details siehe Wohl der Kinder.
Konkret geht es um die Frage auf welchem der beiden folgenden Wege geht es erstens den Eltern und zweitens damit auch den Kindern besser?
Weg 1
Die Eltern leben in einer mehr oder weniger zerrütteten Beziehung (Phase 8), zum Teil sogar schon in Phase 12 oder 13
in einer innerlich gekündigten Beziehung, die nur äußerlich wegen den Kindern aufrecht erhalten wird. Bildhaft werden durch das scheinbare Wohl der Kinder zwei Menschen zusammengekettet, die freiwillig nicht mehr zusammen sein wollen. Die Konfliktbewältigung ist entsprechend hart.
Weg 2
Die Eltern trennen sich auch äußerlich formal, durchlaufen die Phasen nach der Trennung mit Wut, Depression, Trauer. Diese Familienkrise lernen dann nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder zu bewältigen. Soweit vorhanden hilft das Umfeld den Eltern und den Kindern dabei.
Beide starten dann irgendwann erste Flirtversuche und finden einen Partner, der auch ausreichend gut zu den Kindern passt. Und sind beide mit neuen Partnern wieder glücklich. Konflikte werden weich bewältigt.
Vergleich Weg 1 - Weg 2
Die Kinder haben jetzt nicht nur zwei Eltern, sondern vier Persönlichkeiten, von denen sie lernen können. Und sind um eine Erfahrung für das spätere Leben reicher, wie man Krisen meistert, die in immer härter werdenden Zeiten fast jeden früher oder später treffen.
Weg 1 wird dann vorgezogen, wenn die Eltern von einem Irrtum in der Allgemeinbildung ausgehen, dass schmerzliche Erlebnisse selbst die Entwicklung der Kinder hemmen. Das Übel an der Wurzel packen würde bedeuten die schmerzauslösenden Situationen zu verhindern, bevor sie auftreten. Eine heile Welt bieten wäre nur dann akzeptabel für die Kinder, wenn diese später als Erwachsene nie in die nicht heile Welt hinaus müssen. Aber welche Eltern wollen schon einem erwachsenen Kind eine heile Welt bieten? Also muss jeder hinaus in die nicht heile Welt.
Experten wissen, dass im Gegenteil das Vorspielen einer heilen Welt, also das Verdrängen von Gefühlen aufgrund bestimmter Situationen, die Entwicklung der Kinder hemmt. Während das Rauslassen der Gefühle, das Verstehen der Gefühle und der Situation hilft, zukünftige Krisen zu bewältigen. Die Kinder, die schon früh gelernt haben, die nicht heile Welt zu erkennen und Krisen darin zu bewältigen, die kommen später weiter als die verhätschelten verwöhnten Kinder. Experten empfehlen deshalb Weg 2.
In Kurzform : Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Tipps zu Weg 2
- Allgemein : An die Beteiligten und an das Umfeld gerichtet : Alles was den geschiedenen Eltern hilft, hilft den Kindern . Z.B. Babysitterdienst.
- Positiv-konstruktives Denken
Wichtig ist es die Familienkrise Scheidung nicht in Kälte, sondern so warmherzig wie möglich zu bewältigen. D.h. dass z.B. auch das Umfeld die in dieser Zeit weniger angenehmen Reaktionen der Kinder aushält. Und dass alle Beteiligten konstruktiv-positiv denken, d.h. optimistisch mit Zutrauen die 4 Eltern-Konstellation vor Augen haben, in der die Loyalität innerhalb der alten Konstellation erhalten bleibt, auch wenn die Konstellation selbst durch die 4 Eltern-Konstellation ersetzt wurde.
- Von schlechten Anwälten unterstützte juristische Kämpfe
Schlechte Anwälte sind auf eine Erhöhung des Streitwerts aus, denn das erhöht ihre "Provision". Ein guter Anwalt wird einen Zusatzvertrag abschließen, der einen Festpreis enthält und das ziel hat den Streitwert zu minimieren. Auch der "Sieger" hat letztlich verloren, wenn er sich auf einen Kampf einläßt. Gewonnen haben beide, wenn sie eine gütliche Vereinbarung treffen. Vermeiden Sie die Abwertung des anderen Elternteils so weit wie möglich, nicht nur in Anwesenheit der Kinder. Und erhalten sich so einen wichtigen Teil des sozialen Netzwerks.
- Ausnahme zum allgemeinen Tipp : Die Kinder in der schwierigen Zeit nach der Trennung zu Ersatzpartnern zu machen, erschwert später sehr die 4 Eltern-Konstellation.
Die Ausnahme allgemein formuliert :Lassen Sie sich als Elternteil nicht von den kleinen Kindern helfen , sondern von Erwachsenen im Umfeld.
- Reorganisation der Familie anpacken
Wenn sie als Eltern nicht Stück für Stück alles Notwendige Richtung
4 Eltern-Konstellation anpacken, nötigen Sie Ihre Kinder, nach Lösungen zu suchen.
- Isolation
Menschen mit minimalen finanziellen Resourcen fühlen sich ausgegrenzt (Isolationsfolter) von der Gesellschaft und werden auch von der Mehrheit so behandelt. Damit sich die Eltern und die Kinder nicht isoliert von der Gesellschaft fühlen, ist es ratsam Kontakt zu anderen Alleinerziehenden oder Patchwork-Familien aufzunehmen, um das Gefühl des Dazugehörens zu stärken. Das ist offensichtlich besonders bei unterdurchschnittlicher finanzieller Lage aufgrund der sonst doppelten Isolation wichtig. Außenstehende können In diesem Fall erstens mit Aufnehmen und zweitens mit Geldspenden helfen.
- Alleinerziehung
Das Kind braucht in der Zeit der Trennung auch die Menschen, zu denen es eher unabhängig von genetischen Verwandtschaftsverhältnissen eine persönliche Beziehung aufgebaut hat. Z.B. den außerhalb wohnenden Elternteil, der dem Kind zur Verfügung stehen sollte.
- Anerkennung
Den getrennt lebenden Elternteilen und damit auch den Kindern geht es psychisch besser, wenn sie in der schwierigen Zeit als eine Art Ausgleich Anerkennung außerhalb finden.
- Ursachen klären
Erklären Sie den Kindern, die Wahrheit soweit diese sie verstehen können.
Im Normalfall haben die Eltern nicht mehr gut miteinander harmoniert, zusammen gepasst.
Bei älteren Kindern : Instinktiv betrachtet liegt der Auslöser dann erstens im Instinkt des Partners und zweitens im Vorhandensein der Kinder. Jedoch unabhängig von der Persönlichkeit der Kinder. Denn die Eltern suchen dann instinktiv neue Partner für weitere neue Kinder.
Im Einzelfall wollten die Kinder die Eltern absichtlich trennen.
- Vergangenheitsbewältigung
Werten Sie - nachträglich - die Jahre der Beziehung nicht ab, denn das schadet Ihnen und den Kindern. Sie rauben sich und den Kindern damit Lebensjahre, genauer gesagt die schönen Erinnerungen. Im Gegenteil ist eine Hervorhebung und Speicherung der schönen Erlebnisse für alle von Vorteil.
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