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Sexualität

 

Leitsätze

  • Freiwillig
    Nicht unter Zwang. Ausnahme : Der Partner wünscht Sado-Maso (SM)-Spiele, deshalb muss dann ein Zeichen vereinbart werden, wann das Spiel zu Ende ist.
  • Minimum
    Sex ist ein Grundbedürfnis. Zum Essen, Trinken, Schlafen nehmen Sie sich auch Zeit, also auch für Sex.
  • Mitmachen
    Wenn Sex immer nur dann statt findet, wenn beide voller Lust sind, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit sehr. Deshalb : Wenn der Ofen nicht ganz kalt ist, dann kommt die Lust beim Mitmachen.
  • Fragen, aber Nein akzeptieren
    Wer weiß, dass ein Nein akzeptiert wird, der wird früher oder später öfter Ja sagen. Denn Druck erzeugt Gegendruck.
  • Ich-Denken versus Wir-Denken
    Einerseits wollen jeweils beide Liebe geben (Selbstlosigkeit), andererseits Liebe nehmen (Selbstsucht). Diesen Balanceakt zu bewältigen ist in den ersten Monaten hormonell bedingt leichter.
  • Selbsterforschung / Wachstum
    Erforschen Sie Ihre Wünsche. Nur wer seinem Motor das bessere Benzin gibt, kann mehr Leistung herausholen. Genießen Sie jedoch maßvoll, nicht zu viel, nicht zu wenig. wie bei Süßigkeiten. Selbstmanagement.
  • Mißverständnisse / Wünsche äußern
    Wünsche, die über die leicht mißverständliche Körpersprache nicht ankamen, senden Sie verbal in Form von Ich-Botschaften (Selbstoffenbarung) ganz konkret hinterher, damit diese auch ankommen. Der andere sollte empathisch zuhören.
    • Wünsche
      • Wir wünschen uns, dass der andere ebenfalls Lust auf uns hat
      • Wir wollen, dass unsere Wünsche befriedigt werden

 

Literatur-Empfehlung

Für länger zusamenlebende Paare

  • Ulrich Clement : "Guter Sex trotz Liebe: Wege aus der verkehrsberuhigten Zone"