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Der Irrtum 1 : So ein Nest wie es die Eltern einem geboten haben, würde einem selbst Sicherheit geben. 1. Wir haben als Kinder die goldenen Zeiten unserer Eltern erlebt. Die "fetten" Jahre sind jedoch vorbei, in denen fast jeder am Wohlstand in Deutschland teilnehmen konnte. 2. Wir haben uns in der Kinderrolle oftmals sicher gefühl, weil wir von den Eltern Empathie und Fürsorge erfahren bzw. bekommen haben. In der Elternrolle bekommen wir kaum eine solche Fürsorge von den Kindern (selbst das Tischdecken ist zuviel), sondern wir müssen Unterstützung geben, wir wollten ja schließlich Kinder. Kinder verlangen. Wir haben dafür zu sorgen, dass sich die Kinder, die wir wollten, sicher fühlen. Wir selbst bekommen und empfinden keine Sicherheit. Es ist ein Generationenvertrag, einseitig. Kinder haben auch nicht die Macht ihren Eltern zu helfen.
Der Irrtum 2 : Mehr Einkommen und materielle Werte als andere zu haben gibt Sicherheit. 1. Wer mehr besitzt und monatlich bekommt als der Durchschnittsbürger profitiert auf Kosten anderer. Damit die Gruppe zusammenbleibt, hat die Natur den Neid eingerichtet. Der Neid sorgt dafür, dass die Unterschiede in der Gruppe nicht zu groß werden, denn das schwächt die Gruppe als Ganzes. Sie würde gegen andere Gruppen verlieren. Dort wo die positive Form des Angleichens (Lernen, Fairteilung, etc.) nicht möglich ist, dort kommt es zwangsläufig zur negativen Form des Angleichens. Reiche werden ("normal" in Brasilien, bekannt in den USA und bald auch bei uns) wegen ein paar Euro überfallen, ausgeraubt, entführt und getötet. 2. Wer die Priorität auf Geld statt auf Liebe (Nächstenliebe) legt ist ein Machiavellist und hat auch bald überwiegend Menschen in seinem nahen Umfeld, die ebenso denken. Diesem menschlichen Umfeld ist das Geld des anderen wichtiger als der andere Mensch selbst. Die positive Form des Angleichens an liebevolle Menschen widerspricht dabei der Prioritätensetzung und ist damit nicht möglich. Es kommt zwangsläufig zur umgekehrten Angleichung..D.h. der Machiavellist färbt auf sein menschliches Umfeld ab, genauer auf die, die es dort aufgrund halbwegs ähnlichem Charakter aushalten. Die nahestenden Menschen sind bzw. werden ebenfalls Machiavellisten. Deshalb betrügen die nahestehenden Menschen ihn sobald sich die Gelegenheit dazu bietet. Oder bringen ihn wegen des Erbes etc. um. Wenn nichts mehr zu holen ist, verschwinden diese "geiiebten" Menschen. Denn Menschen, denen Liebe (Nächstenliebe) wichtiger ist als Geld, finden Machiavellisten eher abstoßend. D.h. Machiavellisten werden nicht wirklich für ihren guten Charakter geliebt, sondern in erster Linie für ihr Geld geliebt (ausgesucht trifft es wohl besser). Was dann wie bei den Stars bekannt zu Alkoholsucht und Selbstmord führt. Fazit : Anstelle von Sicherheit bekommt man falsche Partner und Freunde und Todesangst und das Risiko Selbstmord.
Die Wahrheit : Wann fühlt man sich sicher? Sicherheit hat man in einer Gruppe von Menschen für die Liebe bzw. Nächstenliebe das Wichtigste ist. Mit dieser Gruppe meinen wir nicht nur die Familie, nicht nur die Bekannten, sondern alle Menschen, die man täglich trifft. Denn jeder einzelne Mensch, dem Geld wichtiger ist als Nächstenliebe ist ein Machiavellist und damit ein potentielles "Sicherheitsrisiko".. Diese Weisheit ist nicht neu. Erstens gibt es den Buddhismus schon lange. Zweitens gibt es im Christentum die Todsünden und den Kampf der Guten gegen die Bösen als zwei Seiten einer Medaille. Diese Weisheit wird nur mißachtet. Umsetzung in der leichten Variante, siehe auch Ansprüche als Liste von Eigenschaften, Punkt "Jahreseinkommen / Vermögen".
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