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Arten von Liebe
Nur alle 3 nachfolgend beschriebenen Teile der Liebe vereint machen glücklich. Denn sie basieren auf 3 neuroalen System en, die ihr Recht fordern. Ob nun beim Flirten (Flirtseiten 1 bis 10) oder in einer Beziehung. Sie sind der Hauptanteil der Minimalansprüche, auf die man sich beschränken kann. Diese Arten von Liebe bauen Brücken zwischen Menschen, ebenso wie die Nächstenliebe. Gleichgültigkeit zerstört die Brücken.

Je nachdem welche Art der Liebe - sinnlich-leidenschaftlich oder Partnercoaching oder bedingungslos - stärker ist als die anderen zeigt sich die Liebe in Zärtlichkeit, Zweisamkeit, Lob und Anerkennung, Hilfsbereitschaft, Geschenken. Liebe ist ein Grunbedürfnis, die Grundbedürfnisse des anderen zu beachten ist einer der Beziehungsleitsätze.

Die Partnersuche bzw. das Flirten ist gekennzeichnet durch Optimismus, Romantik, Träumen, Phantasie, Illusionen, Hormone, Erregung, Leichtigkeit.

1. Sinnlich-leidenschaftlichen Liebe
Sie zu erhalten erfordert erstens künstliche Grenzen zum Ausleben dieser Liebe zu schaffen, nicht zu hoch und nicht zu niedrig. Nicht befriedigte Grundbedürfnisse haben der menschlichen Veranlagung nach Priorität gegenüber den befriedigten. So wie das Eis dann am besten schmeckt, wenn man es eine Zeit lang nicht genießen konnte. Diese künstliche Grenze kann man sinnvoll durch das "Dritte" in der Zweierbeziehung schaffen, siehe Beziehungsleitsätze. Allerdings zieht eine zu lange freiwillige Enthaltung die anderen beiden Arten der Liebe und damit die ganze Liebe mit runter. Eine Gratwanderung. Umso länger diese Art der Liebe nicht ausgelebt werden kann, umso größer wird der durch ältere Teile des Gehirns gesteuerte Druck, der sich nicht auf gesunde Weise durch den Verstand zügeln lässt.

Ein falsch gedeutetes Problem : Glaubt man sich des anderen sicher, so sinkt oftmals die Begierde. Richtig ist : Werden die anderen beiden Arten der Liebe vernachlässigt, wird die sinnlich-leidenschaftliche Liebe mit runter gezogen. Denn den anderen, sich selbst und die Beziehung zu vernachlässigen, weil man den anderen sicher glaubt, ist schlechtes Partnercoaching. Lösung : Alle 3 Arten der Liebe zusammen beachten.

Während die anderen beiden Arten der Liebe Partnercoaching und bedingungslose Liebe auch Elemente einer guten Freundschaft sind, geht es bei der sinnlich-leidenschaftlichen Liebe um etwas völlig außerhalb von Freundschaft Liegendes. Es geht um gesunden (Immunsystem) Nachwuchs. Während bei Freundschaft Partnercoaching und gegenseitiger Fürsorge, also Gefühle und zur Verstärkung positiver bzw. Schwächung negativer Gefühle der Verstand eine Rolle spielt, spielen bei der sinnlich-leidenschaftlichen Liebe die Instinkte die Hauptrolle. Die eigene Fortplanzung (Kinderwunsch) ist auf einer instinktiven Ebene angesiedelt. Es geht bei Frauen um den Eisprung, bei Männern um das Zuführen der Samen, und um die Auswahl des Sexualpartners nach gewissen Kriterien (Duft, Schönheit). Bei Männern wird die sinnlich-leidenschaftliche Liebe ausgelöst durch visuelle Reize, das erklärt die vielen pornographischen Medien für Männer und das Optimieren der Äußerlichkeiten bei den Frauen. Dagegen lösen die Bilder der geliebten Männer bei Frauen Erinnerungen und Aufmerksamkeit aus. Bei Frauen spielt der natürliche (ohne Chemie) Duft des Mannes eine Rolle. Es geht instinktiv um ein gegensätzliches Immunsystem zur Optimierung des Immunsystems des potentiellen Nachwuchs.

2. Partnercoaching
Der Partner regt angenehme Gefühle und konstruktive, kreative Gedanken in Ihnen an. Natürlich gegenseitig. In den ersten Monaten fällt uns das hormonell bedingt leichter, danach müssen wir es selbst aktiv betreiben : Beziehungsarbeit. Hier finden Sie die allgemeinen Grundlagen zum Partnercoaching und das, was eher zur Flirtphase passt. Alles andere finden Sie auf den Beziehungsarbeit-Seiten.

Hinter dem Partnercoaching steckt nicht mehr das alte Mann-Frau-Rollenverständnis einer wenig vernünftigen Vernunftbeziehung, also das Nebeneinander, was oft über Geliebte zu Dreier- bzw. Viererbeziehungen wurde, sondern das moderne Bild des gegenseitigen Partner-Coachings, das Miteinander. Kurz : Eine ganzheitliche psychische Verschmelzung von Gefühlen und Verstand. Es geht um Eigenschaften wie rücksichtsvoll, verständnisvoll, zugänglich und kompetent.

Angenehme Gefühle

  • Schon nach den ersten 10 Minuten wußten Sie ob es eine oberflächliche Bekanntschaft bleibt oder ob es zu Freundschaft oder mehr kommt. Allerdings nur dann, wenn Sie nicht von außen oder von innen (Streß, negative Gedanken) in ihrer Aufmerksamkeit für den anderen gestört waren.
  • Erhofft wird folgende Grundstimmung : Sie fühlen sich in der Beziehung einfach wohl.
  • Das muss nicht jeden Augenblick sein. Durch Beziehungsarbeit allgemein können höhere Tiefs bewältigt werden, damit denen dann richtige Hochs folgen. Allerdings ist es wenig wahrscheinlich, dass nach richtigen Tiefs mit tiefen Verletzungen wirkliche Hochs folgen und eher wahrscheinlich, dass nur höhere Tiefs folgen. Details siehe Trennung.
  • Angenehme Gefühle basieren auf dem Sein des anderen, dem i-Tüpfelchen Schein bzw. Show des anderen und aus der eigenen Idealisierung des anderen, also der Anpassung des Scheins des anderen an die eigenen Ideale.
  • Angenehme Gefühle basieren auf dem Optimismus, dass die Gefühle weiterhin angenehm bleiben.
  • Zu Beginn helfen uns die Hormone im Zustand der Verliebtheit bei der Show (sich von der besten Seite zeigen) und bei der Idealisierung (rosarote Brille). Siehe unten Exkurs Der schöne Schein und Idealisierung.

Konstruktive, kreative Gedanken

  • Sie flirten idealerweise nur mit potentiellen Partnern, die Sie respektieren und umgekehrt. Und behalten das Prinzip Parität bzw. gleiche Augenhöhe bei der Auswahl bzw. Ihren Ansprüchen an den anderen auch in der Beziehung bei. Das vereinfacht später in der Beziehungsarbeit, dass keiner höher steht als der andere oder seine Interessen stärker durchsetzen darf als der andere.
  • Das Zusammengehörigkeitsgefühl zeigt sich darin, dass man eher Gemeinsamkeiten benennt als Differenzen. Passend zu den Ansprüchen "kleine Unterschiede". Und mehr Besonderheiten vom anderen kennt als Besonderheiten von anderen Menschen.
  • Bei enger mentaler Verbindung kann der eine Sätze, die der andere angefangen hat, übereinstimmend beenden.

Gedanken und Gefühle

  • Während im technischen Bereich der Forschung die naturwissenschaftlichen Gesetze die Hauptrolle spielen, sollten im Anwendungsbereich die positiven Gefühle entscheiden. Im gesellschaftlich-menschlichen Bereich wie z.B. Beziehungen sind die Gefühle näher an den Grundbedürfnissen als der Verstand und die Instinkte.
    Deshalb empfiehlt sich die Gefühle und Instinkte zu reflektieren. Details siehe in den Beziehungsleitsätzen Priorität 2 und 3.
  • Sie riskieren zu zweit mehr, denn als Team ist man stärker.

Effizienter Denken, Fühlen und Handeln

Ein gutes Partner-Coaching beinhaltet auch beste Beratung bzw. Betreuung nach der Ethik des professionellen Coaching . Die Parallele : Umso besser das Partner-Coaching ist, umso glücklicher sind die Lebenspartner, umso besser das Geschäftspartner-Coaching, umso zufriedener alle Beteiligten inklusive dem Diplomaten. (Vergleichen Sie bei Interesse mit dem Konzept für Betreuung im gesellschaftlichen Bereich.) Coachen bedeutet, den anderen vollständig zu informieren nach bestem Wissen und Gewissen, nicht nur über seine möglichst genauen Eindrücke von der Mikrowelt (eigene Gedanken, Gefühle, die Partnerschaft, Gedanken und Gefühle des anderen), sondern auch seine Eindrücke von der Makrowelt (Gesellschaft). Und gemeinsam zu planen, was in beiden Welten zu tun ist. Also sich lieben und an der Beziehung zu arbeiten in der Mikrowelt, berufstätig sein und gesellschaftlich mitgestaltend in der Makrowelt. In den ersten paar Monaten ist dabei durchaus drin, die reale Welt um sich herum völlig zu vergessen. Danach ist es nicht empfehlenswert in eine Traumwelt bzw. in die Matrix zu flüchten. Denn die reale Umwelt holt einen früher oder später ein, d.h. trifft beide schockartig, wenn man sie zu lange ausblendet. Damit ist nicht gemeint, dass die Beziehung selbst getroffen wird, denn bekannterweise verstärken außenpolitische Probleme die innenpolitischen Beziehungen.

3. Bedingungslose Liebe
Die bedingungslose Liebe leitet sich von der Fürsorge der Eltern für die Kinder ab. Aus Energiespargründen wurde wenn möglich kein neues neuronales System eingebaut, sondern auf ein vorhandenes zugegriffen. D.h. die geschlechtliche Liebe, die nach der Eltern-Kind-Liebe entstand wurde auf vorhandenen "Computern installiert".

a) Bedingungslos geliebt werden
Sich geborgen fühlen wie im Bauch der Mutter bzw. das Verschmelzen. Die Kinder sollen sich nach der Geburt erstens sicher und geschützt fühlen, zweitens soll ihnen dieses Gefühl das Erforschen der Umwelt ermöglichen. Sich bei dem anderen soweit geborgen und respektiert fühlen, dass man hinaus in die Welt ziehen kann (und abends oder nach ein paar Wochen) wieder zurückkommt und herzlich empfangen wird.

Nachdem jeder von uns bei der Geburt in die kalte Welt hinausgeworfen wurde, werden wir diese bedingungslose Liebe in Reinform nie wieder finden, denn die Verbindung ist nie mehr so fest wie die Nabelschnur es war. Zuviel geliebt werden wollen Narzissten. Im Moment des Sterbens erleben wir anscheinend etwas Ähnliches wie bei der Geburt : Extreme Schwäche und nach Berichten auch Wärme aus der Umgebung.

Wir dürfen Ansprüche an die anderen Menschen haben, und wir dürfen diese auch äußern. Aber wir sollten die anderen Menschen nicht überfordern, d.h. mehr zu erwarten als sie aktuell geben können bzw. wollen. Im Konkurrenzprinzip fordert man vom anderen so viel wie möglich. In der Liebe und echten Freundschaft fordert man so wenig wie möglich. Fürsorglich ist man auf freiwilliger Basis. Man hat nur zwei Möglichkeiten, akzeptieren oder trennen und jemand suchen, der nicht egoistisch, konkurrenzorientiert bzw. vertragsorientiert ist, sondern Gefühle wie Mitleid hat und fürsorglich ist.

b) Bedingungslos lieben
Es werden keine Bedingungen gestellt wie in einem Ehevertrag oder gesetztlich geregelte Rechte und Pflichten zwischen Eltern und Kindern. In ostasiatischen Kulturen sogar gesellschaftlich üblich. Amae bedeutet, zu spüren, was für Bedürfnisse der Gast hat und ihm dann ohne weitere Worte bzw. ungefragt Essen und Trinken zu reichen.

Egoisten haben die Fürsorge abgeschaltet, solange werden sie nicht richtig lieben und nicht richtig geliebt. Was scheinbar Fürsorge ist oder so ausgegeben wird, sind nur Deals zum eigenen Vorteil.

Das Michelangelo Buanarotti-Phänomen : Der eine erkennt wie der andere gerne sein würde, aber es selbst nicht schafft zu sein. Der eine hilft - ähnlich wie ein Bildhauer dem Stein - dem anderen aktiv handelnd nach Beratung mit den Methoden des Partnercoaching so zu werden. Man hilft dem anderen sich selbst zu verwirklichen. Der andere fühlt sich verstanden, also die bedingungslose Liebe fördert das Partnercoaching. Umgekehrt ist für diese Art bedingungslose Liebe das Partnercoaching eine Voraussetzung, man muss sich in den anderen hineindenken und hineinfühlen um zu wissen wie der andere gerne sein würde. Und dabei Visionen zu entdecken, die der andere selbst bei sich gar nicht entdeckt hat oder falls doch an die er nicht glaubt. Den anderen geistig in seiner Kreativität anzuregen belebt den anderen und die Beziehung. Den anderen zu bremsen ist das Gegenteil von den anderen zu fördern. Es beweist mangelnden Respekt, ein Grundbedürfnis. Zu beachten ist, dass man nicht die eigenen Erwartungen bzw. Idealisierungen dem anderen auf diese Weise unterjubelt. Den anderen so schaffen zu wollen wie man es selbst gerne hätte, ist zwar menschlich und schon in Geschichten wie der von Pygmalion überliefert, aber gefährlich. Wie in der Geschichte ist das selten von Erfolg gekrönt, außer es hilft einem wie im Mythos die Göttin Venus dabei und verwandelt die kunstvoll aus Elfenbein geschnitzte Frau in eine Frau aus Fleisch und Blut. Der andere hat eigene Ziele und Wünsche.

c) Beides
Details zur praktischen Umsetzung siehe Engagement für den anderen in den Beziehungsleitsätzen. Ein weltreisendes Paar meinte auf die Frage nach dem Wichtigsten : "Das Wichtigste ist die Liebe". Vielleicht meinten sie damit die bedingungslose Liebe, die notwendig ist, um Abenteuer aller Art bzw. gegenseitige Abhängigkeit von der Fürsorge des anderen zu bewältigen. Die Fürsorge ist der Kern der Ethik der Menschlichkeit. Und die Fürsorge vermutlich der Kern der Liebe.

Im Idealfall das Michelangelo-Phänomen gegenseitig. Beide helfen sich gegenseitig mit den Methoden des Partnercoaching so bei der freien Entfaltung bzw. Selbstverwirklichung. Wenn diese Wünsche eher im Bereich des Wir-Denkens angesiedelt sind und im Bereich des Ich-Denkens zusammenpassen macht das beide glücklich.


Zu wenig bedingungslose Liebe von bzw. für beide führt zur vertraglich geregelten Beziehung. Treffen Vernunftmensch und Gefühlsmensch zusammen wird es eventuell problematisch. Mal unabhängig davon, dass beide vom Typ sozial oder egoistisch sein können. Der eine will zu viel bedingungslose Liebe geben (Helfer) oder nehmen (Narzisst), der andere will vertraglich geregelte Absprachen zu seinen Gunsten oder fair. Die vertragliche Variante zeigt sich beim Flirt im Spiel des Aushalten des Anziehens und Fernhaltens und in der Beziehung im Aushandeln der Bedingungen. Für beide eine Enttäuschung.

Eine ebenso für beide Seiten unbefriedigende Kombination ist die zwischen einem Gefühlsmensch, der bedingungslose Liebe von einem Beziehungsvermeidenden oder Beziehungsunfähigen erhofft.

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2. und 3. Partnercoaching und Bedingungslose Liebe
Mit demselben Partner kommt man früher oder später an den Punkt, wo keiner mehr Coaching und Hilfe annehmen kann bzw. will und dann auch nicht mehr geben will. Der Strom aus Information und helfender Unterstützung ist versiegt. Vor allem dann, wenn beide von außen wenig Input erfahren bzw. erkennen. Und das ist auch schon der Ausweg. Wenn beide immer offen für neues Gutes bzw. Vorbildhaftes sind, dann kann der Strom der Informationen von außen zu einem der beiden fließen, der dann das wieder an den anderen weitergeben kann. D.h. auch die langfristige Beziehung hat bei zwei nach außen und nach innen offenen Partnern auch nach mehr als 10 Jahren prinzipiell eine Überlebenschance.

4. Neuronale Systeme
Die obigen 3 Arten enstprechen drei von insgesamt sieben neuronalen Systemen. Alle sieben Systeme verlangen nach ihrem Recht.

  • Neuronales System 4
    Forscherdrang, Entdeckung der Welt in Theorie und Praxis
  • Neuronales System 5
    Bedürfnis nach Sozialbindungen zu Freunden, Eltern.
  • Neuronales System 6, 7 folgt. Die Forschung ist noch nicht am Ende.

Das Ignorieren der Anforderungen der neuronalen Systeme schwächt nicht nur das Erstürmen von Gipfeln (eigene Visionen in Bezug auf gesellschaftliche Aktivitäten, die Beziehung und die Selbstverwirklichung), sondern macht auch noch krank.

Beispiel Flirten
Wer kennt das nicht : Manche Leute wirken wie geistesabwesend. Mit ihnen zu flirten ist unmöglich. Sie bemerken die feinen Signale nicht. Urteil von beobachtenden Flirtwilligen : Flirtunfähig bzw. Beziehungsunfähig. Mindestens eines der neuronalen Systeme fordert seinen Tribut und schwächt die anderen.

4.1 Aktuell zu wenig Liebe und Selbstliebe

Viele haben die Erfahrung, dass man bei zu wenig Liebe (3 Arten) von anderen oder zu wenig Selbstliebe geschwächt ist oder sogar krank wird.

Wer jemand Beziehungsunfähiges liebt kennt die Erfahrung : "Wenn es weh tut, ist es keine Liebe". Das ist wie wenn man in einem Atomkraftwerk einfach die Warnlämpchen zuklebt. Im Körper (und Geist) läuft dann was falsch und umso länger umso größer die Folgeschäden. So wie bei jedem System, z.B. bekanntlich auch beim Auto. Im Körper wird das Immunsystem geschwächt und der Alterungsprozess beschleunigt. Narzissten können sich auf dieses Gefühl des Schmerzes jedoch nicht verlassen, denn für sie ist es immer zu wenig Liebe.

Eine Faustformel sagt : Überwiegen die Augenblicke mit positiven Gefühlen zu denen mit negativen Gefühlen im Verhältnis 80% zu 20%, ist die Beziehung gut und länger stabil. Folgt einer schönen gemeinsamen Stunde sogleich eine unschöne gemeinsame Stunde (50% : 50%), dann ist die Beziehung ambivalent und instabil. Überwiegen die unschönen Stunden z.B. 4 unschöne Stunden und 1 schöne Stunde, dann ist die Beziehung am Ende.

 

4.2 Mehr (Liebe und) Selbstliebe bekommen weil aktuell zu wenig

Gelingt das Fördern aller 3 Arten beidseitig und werden andere neuronale Systeme auch befriedigt ist das der Weg zu einer sehr glücklichen Beziehung. Dazu muss man die Grundlagen einer glücklichen Beziehung möglichst genau kennen bzw. darüber Bescheid wissen, man muss eine solche Beziehung aufnehmen können, also nicht beziehungsunfähig sein und man muss es mit oberster Priorität vor Job, Kindern, Haus etc. wollen.

Das gilt auch analog für die Selbstliebe. "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Die Ausgewogenheit ist eine Gratwanderung.

Mehr Liebe

Betrachten wir kurz die Erkenntnisse zu mehr Liebe bekommen, um daraus etwas zu lernen, wie man sich selbst mehr lieben kann. Zu wenig Liebe bekommt man vom Lebenspartner, wenn dieser nicht der Passende ist oder sogar allgemein beziehungsunfähig ist. Allgemein kann man aus Krankheiten im weitesten Sinne vieles über die Gesunden lernen. In diesem Fall lernen wir, dass man mehr Liebe vom Lebenspartner, wenn man folgende Wege geht.

  • Weg 1 a Die eigenen zu hohen Ansprüche an den Lebenspartner senken.
    Das beinhaltet besonders verinnerlichte Ansprüche von Dritten zu senken. Siehe unten Gesellschaftliche Aspekte.
  • Weg 2 a Den Ansprüchen des Lebenspartners gerecht werden.
    Training : Geistig und körperlich. Siehe unten Gesellschaftliche Aspekte.
  • Weg 3 a Effizienter und ausdauernder suchen nach dem Lebenspartner

Details siehe unten Verzaubern.

Hat man zu wenig Liebe bekommen, so fördert mehr Liebe, die man bekommt die Selbstliebe : Der andere zeigt einem, was nicht nur er, sondern auch man selbst an sich selbst lieben kann. Einerseits dadurch dass der andere bestimmte Eigenschaften an uns schätzt, andererseits dadurch dass er bestimmte Eigenschaften an sich selbst schätzt.

Mehr Selbstliebe

Der Mensch braucht nicht nur Liebe, sondern auch Selbstliebe. Überträgt man das zu Liebe gelernte auf die Selbstliebe, dann lernt man, dass man mehr Liebe von sich selbst (Selbstliebe) bekommt, wenn man folgende Wege geht.

  • Weg 1 a Die eigenen zu hohen Ansprüche an sich selbst senken.
    Das beinhaltet besonders verinnerlichte Ansprüche von Dritten zu senken.
  • Weg 2 a Den Ansprüchen an sich selbst gerecht werden.
    Training : Geistig und körperlich. Siehe unten Gesellschaftliche Aspekte.
  • Weg 3 a Effizienter und ausdauernder suchen nach sich selbst. Selbsterforschung z.B. der Berufung.

Das Herausfinden von Ist und Soll (Weg 3) und die Annäherung beider (Weg 1 und 2) führt zu Aussagen wie "Ich bin im Einklang bzw. im reinen bzw. bin einverstanden mit"

  • mir selbst, so wie ich bin
  • meinen Mitmenschen im beruflichen und privaten Umfeld
  • meinen Lebensumständen: wie sie sind.

Aufgrund der eigenen und immer schnelleren gesellschaftlichen Dynamik und der Dynamik der nahestehenden Menschen ist das keine einmalige Aufgabe, sondern eine dauerhafte Aufgabe. Siehe gesellschaftiche Aspekte unten.

Hat man sich selbst zu wenig geliebt, so fördert mehr Selbstliebe die Liebe : "Liebe Dich selbst und Du wirst geliebt". Die Ausstrahlung zieht andere an.

4.3. Gesellschaftliche Aspekte

Bei Liebe und Selbstliebe spielt immer die Gesellschaft eine Rolle. Der größte Freund und Feind des Menschen ist der Mensch. Sie kann förderlich sein oder hinderlich. Und umgekehrt können Sie auf die Gesellschaft einwirken, dass die Gesellschaft weniger hinderlich und mehr förderlich ist. Es ist Bestandteil jeder Beratung, dass Menschen die guten Teile der Gesellschaft kontaktieren, d.h. ein soziales Netzwerk aufbauen bzw. aktivieren. Es ist Bestandteil der Ethik, nicht gute Teile der Gesellschaft zum Guten hin zu beeinflussen, also gesellschaftlichen Einfluß nehmen.

4.4 Sinn des Lebens

Grundlagen dazu : Existenzanalyse nach Frankl. Gemeinschaftsgefühl nach Adler. Metabedürfnisse nach Maslow.

Der Hochschuldozent und Pädagoge Dr. phil., Dipl. sc. pol. Hans-Peter Waldrich schreibt : „Bis in die tiefsten Grundlagen hinein scheint jede Weltdeutung und damit jedes Sinnkonzept prinzipiell fragwürdig zu sein.." Die großen Glaubenslehren und Systemphilosophien haben ihre Kraft verloren, vielleicht weil Informationen über den Sinn des Lebens von der Elite in Wirtschaft und Politik verheimlicht werden. Denn die Frage nach der eigenen Weiterentwicklung stellt den Aspekt Selbstbestimmung und Mitbestimmung in den Vordergrund und damit die Herrschaft dieser Elite in Frage und ist damit für die Herrschaft der Elite eine Gefahr.

Sinn nach Böckmann : Glücklich macht sich im Dienste der Gesellschaft körperlich und geistig weiterzuentwickeln. Z.B. sich moralisch (nach weltweiten Vorstellungen) weiterzuentwickeln. D.h. sich nicht dem Sinn des Lebens entgegenzustellen (nach Böckmann), sondern mit den Tendenzen der Evolution zum Besseren für alle zu streben.
Ihre eigenen positiven Gefühle in den Phasen des Lernens stützen diese Definition. Es fühlt sich gut an, sinnvoll (in diesem Sinne) zu handeln.

Überprüfen Sie Ihre Hoffnungen, Wünsche und Träume ob sie im Einklang mit dem Sinn des Lebens stehen, falls ja, folgen Sie optimistisch Ihren Träumen und machen sie diese wahr. Falls nein, bedenken Sie : Alle anderen Träume machen nicht glücklich. Ihre eigenen Probleme werden beim Anpacken gesellschaftlicher Probleme automatisch kleiner, denn es ist alles relativ. Zusätzlich wachsen Ihre Kompetenzen. Ihr Engagement ist ein Vorteil für Sie selbst, für Ihren Partner und für allen anderen. Ansprüche an den anderen siehe z.B. Dynamik.

Indizien dafür, dass Sie zu weit von Ihren Träumen entfernt sind und Sie selbst - Selbstverantwortung - zu wenig dafür tun, ist Ihre Stimmlage, wenn Sie über Ihre Träume (Soll) bzw. Ihre jetzige Lage (Ist) sprechen.

Materielle Lebensumstände
An alles, was wir käuflich erwerben, egal ob Auto, Kleider, Möbel oder Haus, sind wir in spätestens drei Monaten gewöhnt. Materielles macht nicht glücklich, und gibt auch nur scheinbar ein Gefühl von Sicherheit. Im schlimmsten Fall baut man eine Beziehung zu materiellen Objekten auf und die zu Menschen ab. Die Objekte müssen nicht mehr funktionieren, man führt eine lebendige Beziehung mit ihnen. Jedoch die Menschen, mit denen man eine lebendige Beziehung hatte, müssen nur noch funktionieren.

Das Wesentliche
Von den Kranken lernt man über die Gesunden. Die schlechte Ausstrahlung von Menschen bis hin zur Krankheit, die Probleme mit Berufung, Beziehung oder Gesundheit haben, lässt uns lernen : Das eigene Leben sinnlos zu führen macht krank. Das Wesentliche im Leben wie Glücklich sein durch Nächstenliebe, Liebe und Selbstliebe kann man nicht kaufen, nur daran arbeiten. Allerdings kann man sich dabei beraten oder auch aktiv helfen lassen.

Vertiefung

Wie kann man sich konkreter körperlich und geistig moralisch (nach weltweiten Vorstellungen) weiterentwickeln?

Die Frage nach der eigenen Weiterentwicklung hat einen Bezug zur Bildung. Die Psychologinnen Storch und Riedener schreiben : "es einer aktiven Konstruktionsleistung des Individuums bedarf, Identität fortlaufend neu zu erzeugen und über wechselnde Kontexte hinweg stabil zu balancieren." Man stellt sich Fragen wie auf welcher moralischen Stufe stehe ich mit meinen jetzigen Aktivitäten aktuell und auf welcher moralischen Stufe möchte ich in 5 Jahren stehen? Selbstfindung wie sie z.B. im Buddhismus durch Meditation und Muße betrieben wird.

Um den Sinn des Lebens zu finden, ist in Anlehnung an die vor dem Markt warnenden Worte von Goethe, Herder, Wilhelm von Humboldt, Pestalozzi das Zurückdrängen der technikförmigen und ökonomischen Aspekte bzw. dem Zweck aus der Freizeit und zusätzlich das Zurückdrängen der Arbeit zugunsten der Freizeit notwendig. Ebenso Marx für den Sozialismus : "Reich der Freiheit". August Bebel : "Muße für alle". Roboter und PCs nehmen uns einen Teil der Arbeit ab. Der Grund für das Zurückdrängen : Fremdbestimmte Arbeit in Technik und Wirtschaft sind wenig geeignete Mittel zur Selbstfindung, nur Hilfsmittel gemäß Aristoteles : Arbeit ist zum Zwecke der Muße da. Es gibt nach Richard Wright nicht nur Arbeit und die Angst vor Arbeitslosigkeit, sondern auch Muße. Freizeit ist nicht nur Erholung, um wieder arbeiten zu können. Die Wahl : Zeit oder Geld. Der soziale Aspekt. Waldrich schreibt : "Während weltweit ein immer größer werdender Anteil der Menschheit von den Arbeitsprozessen ausgeschlossen wird, nötigt man die anderen zu immer längeren Arbeitszeiten. Für beide Gruppen wird damit Muße zunehmend obsolet. Für die Exkludierten, weil ihre Basisbedürfnisse unbefriedigt bleiben, für die im Sperrbezirk der Ökonomie Befindlichen, weil dort freie Zeit zur Mangelware wird." Im Bild der Maslow-Pyramide ist das Bedürfnis nach Muße und Sinn das höchste in der Pyramide, die anderen Bedürfnisse unterhalb drängen bei den Arbeitslosen auf Befriedigung. Bei den Workoholics sind die anderen Bedürfnisse unterhalb zwar befriedigt, weswegen das Bedürfnis nach Sinn aktiv wird, aber es fehlt an Zeit für Muße.

Kinder sind hier Vorbilder. Sie haben noch sowas wie echte Hobbys. Das Spielen ohne Gewinnsucht, das neugierige nicht zweckgesteuerte Lesen ohne Zeitdruck, das Philosophieren, die freien Künste (artes liberales).

4.5 Zu viel Liebe und Selbstliebe bekommen

Wer zu viel Liebe in Form von Lob und Anerkennung und zu viel Selbstliebe bekommt, der schießt an seinen Mitmenschen vorbei bildhaft über die Gipfel hinaus und verbrennt sich die Flügel. Dann wird man zum Narzissten. Entscheidend ist das gesunde Mittelmaß des Geliebt-werdens, nicht zu viel, nicht zu wenig.

5. Homosexuelle Liebe

Homosexuelle, also schwule und lesbische Paare bzw. auch Schwulen und Lesben ohne Beziehung, sind in den Kreisen der Machtelite sozial weniger akzeptiert als Heterosexuelle. Oft akzeptieren sich deshalb Homosexuelle auch vor sich selbst weniger. Das Grundbedürfnis nach Anerkennung durch andere und durch sich selbst ist unterversorgt. Beides führt zu Schwierigkeiten und Stress.

Folgen des fehlenden Respekts für Homosexuelle

  • Spätens wenn zwei Homosexuelle zusammenziehen wollen ergibt sich oft die Problematik Coming-Out (als Parallele zum Coming-Out bei Untreue).
  • Aber ganz nach dem Motto "ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert", hat das auch Vorteile. Homosexuelle sehen z.B. weniger Zwänge als heterosexuelle Konservative auch ohne Nähe zusammenzubleiben.
  • Auf der Suche nach Ausgleich für die fehlende Anerkennung führen manche ein schillerndes Leben. So wie Schüler, die mit schlechten Noten bedacht, der leistungsfördernde Respekt und die Zugehörigkeit fehlen, ihre Anerkennung in Gruppen außerhalb der Leitkultur suchen, so suchen Homosexuelle ihre Anerkennung bei Homosexuellen. Die Ironie ist hier : Die mangelnde Anerkennung führt nicht zu Anpassung, sondern zu Rauswurf bzw. stärkt die Beziehungen zwischen den Homosexuellen.

Well die Mehrheit heterosexuell ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Heterosexueller einen anderen mit gleicher Orientierung findet ist höher als für Homosexuelle. Verschärft wird die Problematik dadurch, dass mehr Heterosexuelle sich als solche "outen" als das Homosexuelle tun. Homosexuelle verstecken sich eher und somit ist die Minderheit obendrein noch schwerer zu finden. Für alle Minderheiten sind die 3 Wege des Verzauberns besonders empfehlenswert.

Vielleicht als Abgrenzung von den heterosexuellen Paaren oder aufgrund der Minderheitenproblematik geben sich Homosexuelle eher mit guter Intimität und weniger geistig-emotionaler Nähe (vgl. emotionale Schutzmauer) zufrieden. Wohl aus demselben Grund ist die Toleranz gegenüber dem "Fremdgehen" deutlich höher.

Gesetze am Single-Markt oder welche Frauen bzw. Männer finden schwerer einen Partner?

Das liegt ganz allgemein gesagt an der ständigen Veränderung in uns und anderen, der Dynamik.

1. Die Dynamik der Eigenschaften der Männer und Frauen. Beispiele : Abnehmen durch Sport, mehr Bildung durch Lernen

2. Die Dynamik der Wünsche der Männer und Frauen. Beispiel : Mit jedem Partner weiß man, was man beim neuen Partner wieder möchte und was auf keinen Fall wieder.

 

Exkurs "Angebot" (Statistiken zu Alter, Bildung, Ort)

 

Die Bevölkerungspyramide (Stand 31.12.2000) zeigt die Anzahl Männer (blau) und Frauen (lila) in jeder Altersklasse.

Klick auf Bild : Alterspyramide gross

Zahlenmäßig könnte man gemäß dieser Alterspyramide in etwa immer Paare aus Mann und Frau gleichen Alters bilden. Es müsste somit keine Singles geben, einzige Ausnahme sind Frauen geboren vor Jahrgang 1938. Ein Tipp : Sich mal die Berge (großes Angebot) auf der anderen Seite anschauen, z.B. den Berg der Jahrgänge um 1963.

Neben dem Alter spielt die Fähigkeit, sich gegenseitig geistig anzuregen eine Rolle. Es gibt mehr weibliche Absolventinnen 2005 mit Hochschulreife als männliche Absolventen. Statistik zu allen Bundesländern.

 

Die räumliche Nähe spielt auch eine Rolle. Das Statistische Bundesamt gibt an, wo es mehr Frauen als Männer oder mehr Männer als Frauen gibt. Altersgruppe 20 bis 40 J, Frauenüberschuss (rot, lila) in Metropolen und Universitätsstädten, Potsdam, Dresden, Düsseldorf, München oder Hamburg. Männerüberschuss blau. Weder noch gelb. Details

Klick auf Bild : Frauenquote grosses Bild

Auch wenn die Globalisierung hier einiges verändern wird. Z.B. die vielen attraktiven, mehrsprachigen Frauen mit EU-Paß - und damit auch Arbeitsberechtigung - aus Osteuropa, die sich auf den Weg in die alten Industrieländer Europas (BRD, GB, F, ...) machen. Ganz zu schweigen von den Frauen weltweit (Brasilien, Russland, Indien), die einen deutschen Mann heiraten wollen. Als Beweis dafür dient dienen die vielen Websites, die ausländische Frauen und deutsche Männer zusammenführen, Liste hier.

Umgekehrt haben deutsche Frauen wenig Interesse daran Männer aus den Niedriglohnländern zu heiraten.

Klick auf Bild : Bild gross

 

Problematik zwischen ca. 25 und 45 ( Ü30 )

Unter 25 Jahren will man sich oft nicht festlegen, die Beziehungsproblematik taucht meist erst dann auf, wenn man sich für längere Zeit also z.B. ein paar Jahre festlegen will. Beruhend auf folgendem Phänomen : Schlechte enge Beziehungen machen beziehungsunfähig.

1. Wenn alle Beziehungsfähigen sich bis ca. 30 J. gefunden haben, bleiben fast nur noch die Beziehungsunfähigen zurück. Also Menschen, die durch schlechte Erziehung bindungsunfähig wurden.
2. Und die Beziehungsfähigen, die dann nach einer schlechten Beziehung Ü30 wieder frei werden, sind noch lange nach ihrer Beziehung beziehungsunfähig.

Gute enge Beziehungen können das nach Beenden bzw. Minimieren der schlechten Beziehungen bedingt bzw. teilweise heilen.

 

Die Realität : Zu große Wünsche, zu wenig Traumhafte bzw. Eigenschaften und Wünsche

 

Mal von den kleinen obigen statistischen Differenzen abgesehen müsste es keine Singles geben. Warum gibt es dennoch so viele?

Bildhaft : Warum verhungern die Menschen mit ihrem Hunger nach Liebe vor dem vollen Regal (Angebot an Singles)?

Weil das Angebot im Regal nicht zum Hunger passt, d.h. nicht jeder zum Traummann bzw. Traumfrau werden kann.

Umgekehrt weil der Hunger nicht zum Angebot im Regal passt, d.h. wenn Ihnen das Angebot nicht gut genug ist. Mann und Frau kommen nicht zusammen, wenn sie nur den Traummann und er nur die Traumfrau nehmen will. Also wenn Mann oder Frau zu hohe Ansprüche haben. Denn bei der Heirat müssen beide "Ja" sagen. Sagt einer "Nein" zerbricht die Bindung.

 

Das Ideal : zwischen Überangebot und Unterangebot

Wer jeden nehmen würde und bei jedem Chancen hätte, der hat ein Überangebot zur Verfügung.

Wer kaum jemand interessant genug findet und nur bei wenigen Chancen hat, der hat ein Unterangebot zur Verfügung.

Zwischen beiden liegt das Ideal. Man hat eine nicht zu große und nicht zu kleine Auswahl an interessanten Personen, die ebenfalls Interesse an einem haben.

Konkret : Das Ideal ist also, dass Frauen sich nicht nach oben orientieren, sondern auf gleicher Ebene bleiben. Und dass Männer sich nicht nach unten orientieren. Also z.B. Krankenschwester heiratet Krankenpfleger und Ärztin heiratet Arzt.

 

Vier Wege von der Realität (Ist) zum Ideal (Soll)

Nähern Sie sich der idealen Auswahl an.

Weg 1 : Fahren Sie Ihre eigenen Wünsche runter.

Weg 2 : Kommen Sie den Wünschen der anderen entgegen

 

Oder falls Sie die Qual der Wahl haben.

Weg 1b : Erhöhen Sie Ihre Wünsche

Weg 2b : Entfernen Sie sich von den Wünschen der anderen. Vernachlässigen Sie sich.

 

Wiederholung an konkreten Beispielen

Zur Vertiefung des Models Realität (Ist), Ideal (Soll) und Weg betrachten wir, wo die Wünsche und Eigenschaften nicht zusammenpassen. Der Kürze halber stark vereinfacht.

 

Die Realität : Zu große Wünsche, zu wenig Traumhafte bzw. Eigenschaften und Wünsche Beispiele

Welche Wünsche können durch das real vorhandene Angebot nicht erfüllt werden?

 

+ Frauen

Die erste große Liebe
Ab ca. 25 streben zu viele Frauen nach materiellen Objekten wie Haus, Van, Luxus und nach Kindern als Statusobjekte anstatt lebendige Beziehungen zu allen Menschen in ihrer Umgebung aufzubauen. Und bevorzugen deshalb - zum Teil instinktiv verstärkt - einen Mann, der Kinder in die Welt setzen, ca. 16 bis 25 Jahre lang betreuen und unterhalten will (Kinder ja / nein) und kann. Er sollte selbst möglichst keine Kinder haben, die ihm das erschweren. Der instinktive Wunsch muss nicht bewußt werden, kann z.B. wegen der Unannehmlichkeiten verdrängt werden und bewußt verneint werden ("Kinder? Nie"), aber ist unbewußt immer zumindest etwas vorhanden. Der Verstand kann während dem Zeitdruck der biologischen Uhr (ca. 35J) immer weniger gegen diesen Instinkt ausrichten, Torschlußpanik. Details zum Wunsch nach "Nest" und Sicherheit. Siehe auch Ansprüche als Liste von Eigenschaften, Punkt "Jahreseinkommen / Vermögen".

Aber es gibt nicht genügend Männer, die diesem Wunsch der Frauen entsprechen können oder wollen. Denn mathematisch klar ist in Bezug auf die finanzielle Seite, dass es (wenige) Reiche nur dann gibt, wenn es (viele) Arme gibt. Schon deshalb kann es nicht für alle Frauen einen reichen Mann geben, sondern nur für wenige. Dass Frauen mit Kinderwunsch übrig bleiben lässt sich in einer Single-Internetcommunity leicht bestätigen, man findet auf den weiblichen Singleprofilen oft "Kinder : Noch nicht".

Geht man davon aus, dass sich alle Frauen soweit wie möglich nach oben (Krankenschwester heiratet Arzt statt Krankenpfleger) orientieren, aber ansonsten nehmen wen sie bekommen können, dann ergibt sich folgendes Bild.

Ansprüche der Frauen

Es sind überdurchschnittlich viele Frauen in den oberen Teilen der Gesellschaft Single und überdurchschnittlich viele Männer in den unteren Teilen der Gesellschaft. Bestätigt wird das durch den hohen Frauenanteil bei Singlewebsites für die oberen Schichten wie Elitepartner u.a.. Das andere Fragezeichen lässt sich nicht überprüfen, da in den untersten Schichten oft kein Computer mit Internet vorhanden ist. Die Abbildung macht deutlich, dass Männer sich nach unten / weniger (Arzt heiratet Krankenschwester statt Ärztin) orientieren.

Aufgrund der steigenden Bildungsaktivitäten der Frauen (Abitur, Studium) bleiben Männer immer mehr in ihren Kreisen. Arzt heiratet Ärztin.

Allerdings gibt es noch weitere unerfüllte Wünsche, die unter anderem dazu führen, dass manche Frauen "ewig" suchen. Im Bild kommen deshalb auf allen Stufen Fragezeichen dazu.

 

Die zweite große Liebe
Wenn erkannt worden ist, dass Beziehungen mit materiellen Objekten nicht glücklich machen, dann möchte man, dass Menschen nicht nur funktionieren, sondern lebendige Beziehungen mit ihnen führen. Die sinnlich-leidenschaftliche Liebe, Partnercoaching, bedingungslose Liebe. Die eigene Gesundheit. Zur Stärkung des nachlassenden Immunsystems und zur mittlerweise medizinisch bestätigten Verjüngung ist nicht mehr der Ernährer gefragt, sondern der Liebhaber. Ein Mann, der zärtlich und geistig anregend ist, mit dem man bis ins hohe Alter hinein Hand in Hand gehen wird (und nicht in 5 m Sicherheitsabstand).

Aber es gibt nicht genügend Männer, die diesem Wunsch der Frauen entsprechen können oder wollen. Z.B. Männer, die eventuell schon durch die Beziehung zu Erziehungspersonen oder später durch die Beziehung zu Frauen beziehungsgeschädigt oder beziehungsunwillig sind. Das lässt sich in einer Single-Internetcommunity leicht bestätigen, man findet auf den weiblichen Singleprofilen meist Beschwerden darüber, dass Männer keine Beziehung wollen, sondern nur schnelles Vergnügen.

Die Frauen wissen zum Teil aus eigener Erfahrung, dass die wenigen reichen Männer vom Ernährer-Typ meistens nicht deshalb reich geworden sind, weil sie gute Menschen waren, sondern weil sie selbstbezogen, macht- und geldgierig waren und trotz ihres Charmes zum Chef über die Leichen ihrer Kollegen gegangen sind. Nur wenige gute Menschen gewinnen im Lotto oder erben. Manche Frauen wollen sich ungern von ihren gewohnten finanziellen Verhältnissen trennen und nehmen sich dann den Liebhaber heimlich nebenher (Untreue), denn gefühlvolle friedfertige Männer legen meist weniger Wert auf Geld durch Karriere-Kampf, außer sie haben eine gespaltene Persönlichkeit, eine im Wirtschaftskrieg, die.andere im Privatleben. Jedoch weiß Frau dann nie, wie gut und lange ihm diese Aufspaltung seiner Persönlichkeit gelingt.

Die anderen Frauen trennen sich, nehmen die Kinder und lassen sich scheiden. Und suchen sich dann einen Liebhaber für die Seele und Gesundheit.

 

Zusammenfassung Frauen
Somit spricht auch einiges dafür, dass Frauen einerseits bei der ersten großen Liebe in Richtung Kinder optimieren, und bei der zweiten großen Liebe in Richtung Gesundheit.

 

+ Männer

Die erste große Liebe
Sie wünschen sich ein Häuptling zu sein, der einerseits mit seinen Männern die Außenpolitik regelt, andererseits die Innenpolitik, d.h. Anerkennung (Basisstation) und Partnercoaching. Männer bevorzugen für sinnlich-leidenschaftliche Liebe meist jüngere, attraktive Frauen ohne Kinder. Jugend und Attraktivität führt - oftmals nur als unerwünschte Nebenwirkung - zu gesünderem Nachwuchs.

Aber erotischen Sexbomben, die ausreichend anerkennend und fürsorglich sind und nicht in erster Linie Kinder wollen sondern ihn, gibt es wenige. Die höhere Güte der Anerkennung bekommt Mann von einer Frau, die ihm selbst möglichst nahe ist, erstens qualitativ thematisch, zweitens quantitativ im Expertengrad. Und das ist aufgrund der Priorität Kinder statt Beruf seltener der Fall.

 

Die zweite große Liebe
Trennt Frau sich von ihm oder hat einen Geliebten, siehe oben, so muss er sich zwangsläufig eine zweite Frau suchen. Als Geliebte wird oft die Sexbombe als Ausgleich zur Vernunftbeziehung bevorzugt. Als zweite Frau wird auch in Richtung Anerkennung optimiert, also die geistig nahestehende berufstätige Frau gewählt.

 

 

Überangebot / Unterangebot Beispiele

Ein Überangebot hat der beruflich erfolgreiche, treue, attraktive, zärtliche, soziale 30 jährige Mann mit Kinderwunsch, aber ohne Kinder. Ein gutes Angebot findet für den Kinderwunsch der beruflich erfolgreiche, attraktive, 30 jährige Mann mit Kinderwunsch, aber ohne Kinder. Ein gutes Angebot findet für die zweite große Liebe der treue, attraktive, zärtliche, soziale 40 jährige.

Ein Überangebot hat die attraktive 25 jährige Frau ohne Kinder und ohne Kinderwunsch. Mit einer beruflich tätigen Frau kann er sich besser über Berufliches unterhalten, die Anerkennung ist bedeutsamer und damit für ihn größer. Ohne Kinder kann er seine Freizeit auch mit ihr eher nach seinen Wünschen gestalten. Und auch dort auf diese Weise eher Anerkennung ernten. Außer sein größtes Hobby ist die Kinderbeschäftigung.

Wer ein Unterangebot hat, können Sie sich jetzt denken. Aber wie war noch Weg von der Realität (Ist) zum Ideal (Soll) Teil 1?

 

Vier Wege von der Realität (Ist) zum Ideal (Soll) Beispiele

Weg 1

Es steigen die Chancen durch eine Veränderung der Wünsche, wenn

  • Frauen und Männer nicht das suchen, was die Mehrzahl der Konkurrentnnen bzw. Konkurrenten wie oben beschrieben suchen, sondern das Gegenteil davon, die Nischenangebote.

Weg 2

Es steigen die Chancen durch eine Veränderung der auf dem Markt gefragten Eigenschaften, wenn

  • Frauen etwas für Ihre Attraktivität tun, auf seinen Gebieten beruflich und privat aktiv werden (aber nicht zu sehr) und sich einen Babysitter zulegen , der selten kostenlos zu haben ist
  • Männer zuerst die Betonung auf die Karriere und Ernährerrolle legen und später dann auf die Liebhaberrolle und soziale Einstellung.

Exkurs Der schöne Schein = Show und Idealisierung
Es gibt hier noch eine schlechte Alternative. Eine gute Show, mit der man die nicht trainierten geistigen und körperlichen Schwächen überspielen möchte. Gerade Arbeitnehmer in hohen Positionen, in die man nur durch politische Fähigkeiten und nicht alleine durch fachliche Fähgikeiten gelangt, sind es gewohnt eine gute Show zu liefern, die sie im Privatleben nur teilweise abstellen können.

Im Job lässt sich damit viel Geld verdienen. Warum ist die Show also eine schlechte Alternative zum echten geistigen und körperlichen Training und Echtheit?
Erstens kann die Show bzw. der schöne Schein auffliegen. Im Aktiengeschäft würde man vielleicht sagen die "Blase" ist zusammengestürzt, die Überbewertung wurde nach unten korrigiert. Aus Angst oder Berechnung d
ie "perfekte" Marketingshow zu liefern anstatt Offenheit zu zeigen lässt sich aufgrund des hohen Aufwands bzw. der Macht der Gewohnheit meist nicht lange durchhalten.
Zweitens werden Sie dann von Menschen geliebt, die nur ihre schöne Show lieben, aber nicht sie selbst lieben so wie sie wirklich sind. Z.B. kann Ihr Partner Sie dann beim Übergang in Richtung Beziehung
nicht gut beraten (Partnercoaching), wenn Ihr Partner gefälschte Informationen von Ihnen hat. Wenn die Show durchschaut worden ist, dürfen Sie sich dann einen neuen Job und einen neuen Partner suchen. Und vorher sich selbst suchen, d.h. wer sind Sie, wenn Sie keine Show abziehen? Vielleicht werden Sie für Ihr echtes Ich nur von wenigen geliebt, vielleicht auch einfach von anderen Menschen. Aber dafür können Sie echte Liebe (z.B. gutes Partnercoaching) erfahren.

Der zweite Teil des schönen Scheins ist die Idealisierung, die rosarote Brille. Die Idealisierung lässt sich auch mit normalen Verhalten gemäß der Macht der Gewohnheit durchhalten. Das vollständige normale Verhalten (Realität) wird im Bedarfsfall z.B. durch Zeiten von Distanz nicht vollständig wahrgenommen. In der Beziehungsarbeit empfiehlt sich bei der Idealisierung die Selbstverwirklichung fördernde Sicht.

 

Weg 1b und Weg 2b

Falls Sie die Qual der Wahl haben, können Sie die obigen beiden Wege in ihr Gegenteil verkehren, um ihre Auswahl zu verkleinern.

Weg 3 und Weg 3b

Es gibt noch zwei weitere Wege, von denen noch nicht die Rede war. Dazu weiter unten mehr.

 

Exkurs : Warum finden Menschen ab ca. 25 Jahren schwerer einen Partner?

  • Ineffizientes Suchverhalten
    • Ihre Gefühle lotsen Sie immer wieder zu den Falschen.
    • In jungen Jahren ergaben sich durch den Lebensstil (Schule, Uni, Partys) viele Möglichkeiten ohne spürbaren Aufwand.
      Wenn Sie z.B. Kinder und Beruf verbinden, z.B. zuhause arbeiten, dann sinkt die Anzahl Kontakte ohne Aufwand gegen Null. Das gilt auch für Karriereleute, vor allem Karrierefrauen, denn da oben ist die "Luft dünn". Oder Sie leben in einer Familiensiedlung ohne Singles. Jetzt reicht der geringe Aufwand von früher nicht mehr aus.

  • Belastungen für eine keimende Beziehung
    • Bei den jungen Menschen funken die Eltern dazwischen, bei den älteren Menschen die Kinder, die Pflegeeltern und die Ex-Partner (real oder im Gedächtnis).
    • Erwachsene müssen sich selbst ernähren, das kostet Zeit und Energie, die für die Partnerschaft bzw. die Partnersuche fehlt.
    • siehe unsere Seite Die nicht!
  • Hohe Ansprüche
    Mit jeder Erfahrung lernt man weitere Eigenschaften zu schätzen und weitere zu missbilligen. Die Ansprüche steigen. Auch wenn es oftmals nur Details sind wie Raucher / Nichtraucher etc.
  • Eigenschaften
    Wenn Vernachlässigung zu Eigenschaften führen, die auf dem Markt eher nicht gefragt sind. Ab 30 verzeiht der Körper keine Vernachlässigungen mehr. Ein ungesunder Lebensstil führt zu einem Sinken in der Attraktivitätsskala und damit in der Nachfrage bzw. Ihrem Marktwert. Z.B. über Jahre angefressener Kummerspeck, kein Sport.

 

Exkurs : Warum wollen manche Menschen keinen Partner?

Mit dem obigen Wissen ausgestattet und dem auf den weiteren Seiten in Aussicht stehenden wissen stellt sich manchen die Frage nicht mehr nach dem wie, sondern nach dem warum. Wer mehrere Male z.B. alles an Materiellem verloren hat, der bemerkt wie er sich nicht mehr so sehr an Materielles binden will. Auf diese Weise umgeht man den möglichen Verlust.

Wie wird man nicht fündig und kann auch nichts verlieren? Indem man die 3 Isolations-Wege geht, was übrigens auch sehr bequem ist.

  • Weg 1 b Die eigenen Ansprüche maximal erhöhen
  • Weg 2 b Den Ansprüchen der anderen nicht gerecht zu werden.
    Die eigenen Eigenschaften so verändern, dass man zum ungeliebten Außenseiter wird. Also z.B. absolut kein Training : Geistig und körperlich. Keine Zeit für Partnerschaft schaffen : Belastungen und Zeitfresser aller Art zulegen, alle Arbeit selbst übernehmen.
  • Weg 3 b Gar nicht suchen
    Der oder die Richtige soll gefälligst von selbst vom Himmel direkt vor die Tür fallen.

 

Zusammenfassung : Verzaubern auf 3 Wegen bei Unterangebot

Sicherlich haben Sie im Exkurs "Menschen ab 25..." die Wege 1b und 2b erkannt, auch wenn die Qual der Wahl gar nicht vorhanden war. Angesprochen wurde auch der Weg 3b.

Wie kann man einen Mann oder eine Frau verzaubern?

  • Weg 1 a Die eigenen Ansprüche senken
    Siehe oben.
  • Weg 2 a Den Ansprüchen der anderen gerecht werden
    Siehe oben, die eigenen Eigenschaften marktgerecht optimieren. Also Training : Geistig und körperlich. Zeit für Partnerschaft schaffen : Frei machen von Belastungen und Zeitfressern aller Art, Arbeit delegieren.
  • Weg 3 a Effizienter suchen
    Neue Möglichkeit. Von selbst per Zufall hat es bisher nicht geklappt? Dann sehen Sie auf den folgenden Seiten die Möglichkeiten, die andere schon nutzen!
  • Alle 3 Wege sind nicht leicht !! Aber ihre Wirkung ist erprobt und wissenschaftlich erwiesen. Fragen Sie mal den Profi-Einkäufer in Ihrer Firma. Der Weg 2 ist dort im einfachsten Fall : mehr bezahlen.

    Und was jetzt? Jetzt wissen Sie, was prinzipiell zum Lebenspartner führt. Aber prinzipiell ist noch nicht konkret! Deswegen gibt es hier die Tipps der anderen, die es nach vielen Erfahrungen geschafft haben.

    Den ganz Schnellen, die gleich alles durchlesen und anwenden wollen, sei gesagt :

    Um alle 3 in den folgenden Kapiteln ausführlicher beschriebenen Wege zu beherrschen, benötigen Sie einige Wochen.

    Verschlingen Sie nicht gleich alle Kapitel auf einmal, sondern verschaffen sich lieber erst mal einen Überblick. Dazu dient die Flirt-Sitemap .

    Und nehmen sich dann die für Sie aktuell interessanten Seiten vor.

    Ein paar Wochen sind ganz schön lange, nicht? Aber es geht ja auch um eine Lebensaufgabe, die man - richtig gemacht und mit etwas Glück - nur einmal durchführen muss.

    Eine Lebensaufgabe mit Sinn. Nehmen wir nur mal einen einzigen Aspekt einer Liebesbeziehung : Es ist erwiesen, dass körperliche Intimität - vor allem zwischen Liebenden - gesund ist, das ist wissenschaftlich belegt! Unter anderem stärkt körperliche Intimität in Liebe das Immunsystem, verringert das Herzinfarktrisiko, strafft die Haut und lindert Schmerzen.

    Ein ganz offensichtlicher weiterer Aspekt ist der, dass Singles vor allem am Wochenende angespannter sind als Männer und Frauen, die sich in einer guten Beziehung finden. Unternehmen wissen : Singles arbeiten länger und hektischer, aber Liierte treffen unter dem Aspekt der Verantwortung in entspannterer Verfassung die kostensparende bessere Entscheidung.

    Und man kann es im Frühling und Sommer beobachten : Die Paare saßen entspannt auf einer Bank oder lagen lesend auf Decken. Und die Singles haben auch am Wochenende ihren vollen Terminkalender mit Freizeitaktivitäten.