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Liebe zwischen Kindern und Eltern

 

Das Wohl der Eltern

Da die Kinder vor allem dann glücklich sind, wenn die Eltern weder sich selbst noch die Kinder vernachlässigen, es also allen Beteiligten psychisch gut geht, sollten sich Eltern aufgrund der bekannten Belastungen prinzipiell Gedanken um Erziehungsarbeit machen.

Das Wohl der Kinder

Falls Sie noch keine Kinder haben, siehe auch Kinderwunsch. Manche Eltern hängen dem Irrglauben an, dass nur ihre Erziehung alleine Einfluß auf Ihr Kind hat. Da gibt es z.B. die Gene des Kindes, ganz offensichtlich, wenn das Kind mit genetischen Schäden geistig bzw. körperlich krank auf die Welt kommt. Da jeder Mensch die Menschen in seinem Umfeld nicht nur beeinflußt, sondern auch prägt, prägen auch die Geschwister und Freunde Ihre Kinder. Der Vergleich des Lernens der Kinder aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten zeigt das genauer. Es gibt auch Wechselwirkungen zwischen Genetik des Kindes und Einfluß vom Umfeld. Z.B. wenn ein Kind genetisch bedingt eher reizbar bzw. aggressiv ist, dann ist das Umfeld meist nicht so liebevoll zu diesem Kind wie zu einem süßen lieben Kind. D.h. der genetische Einfluß zieht den Umwelteinfluß mit runter und bei süßen lieben Kindern mit rauf. Und letztlich ist man ja nicht nur völlig seinem Umfeld ausgeliefert, also denkt und tut immer das, was die anderen beabsichtigen, sondern denkt und handelt Ihr Kind auch mehr (Revolutionär) oder weniger (Mitläufer) nach eigenen Vorstellungen.

 

Kinder und Gesellschaft

In natürlich lebenden Gesellschaften wie Naturvölkern werden die Kinder mehr oder weniger von allen Erwachsenen der Gemeinschaft betreut und können von den Persönlichkeiten aller Erwachsenen lernen, ideal nach dem Modell des freien kreativen Lernens. In "modernen" Gesellschaften werden die Kinder in einer Anstalt namens Schule abgeliefert und weg- bzw. eingesperrt und in der Schule durch Notendruck auf Konkurrenzprinzip gedrillt. Die Eltern sprechen von "ihren eigenen" Kindern. Hier zeigt sich das überzogene Besitzdenken im Sinne von Gier nach Besitz. Kinder sind Menschen, keine Leibeigenen. Sie gehören niemand. Kinder können genetisch von Ihnen abstammen, Sie können zu Ihnen eine gute enge Beziehung aufbauen. Nicht mehr nicht weniger.

Wer von der Gesellschaft keine Nächstenliebe, sondern ein von den Starken in der Gesellschaft am Leben erhaltenen Wirtschaftskrieg, der kann auch seinen Kindern weniger Liebe in allen Bereichen geben. Wer kämpfen muss, kann weniger fürsorglich sein. Wer von morgens bis abends gesundheitsschädlich als Diener der Profiteure seine Gefühle gegenüber den Profiteuren des Wirtschaftskrieges unterdrückt und seine Gedanken auf den Wirtschaftskrieg konzentriert, kann weniger gutes Partnercoaching leisten.

 

Einfluß der Eltern auf die Kinder

Ihren Kindern geht es laut deutschen Minsterium für Familie psychisch am besten wenn es den Eltern selbst psychisch gut geht. Dann sollten Sie im Interesse Ihres Kundes fröhlich, optimistisch, zwischenmenschlich freundlich und zu gesellschaftlicher Mitgestaltung in Wirtschaft, Politik und Bildung motiviert sein. Das gilt besonders für Frauen, die in Wirtschaft und Politik so gut wie keine Verantwortung übernehmen, weil sie es den Patriarchen überlassen. Eine emanzipierte Frau muss nicht alles dulden, sie kann ihre Stimme gegen einen machtgierigen Patriarchen erheben.

Denn dann sind die Eltern in der Lage, die schmale Gratwanderung zu schaffen, zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen der Kinder den guten Mittelweg zu finden, damit beide glücklich sind. So wie auch beim Partnercoaching. Also auf der einen Seite des Grates steht die Vernachlässigung der Bedürfnisse der Eltern in einer Vernunftbeziehung (siehe auch Beziehungsunfähigkeit), auf der anderen Seite die Vernachlässigung der Bedürfnisse der Kinder.

Kleine Kinder haben noch nicht die intellektuellen Fähigkeiten, eine gute Idee für einen Kompromiß vorzuschlagen, der für Kind und Eltern akzeptabel ist. Deswegen müssen die Eltern Ideen entwickeln und ausprobieren. Ist das Kind unzufrieden, wird es wütend oder ist gelangweilt. Sind die Eltern unzufrieden sagen sie dem kleinen Kind einfach deutlich "Nein" bzw. erklären dem etwas verständlichen Kind, warum sie damit nicht einverstanden sind. So erzogene Kinder entwickeln sich zum Bindungstyp Sicher.

Abkommen von diesem schmalen Grat zeigt sich so (und führt zu den unten genannten Folgen)

  • Die Eltern gehen auf Distanz
    • gegenüber den Kindern emotional kalt bzw. gleichgültig
      Die Eltern beschäftigen sich gewohnheitsmäßig mit den Kindern, ähnlich wie Partner mit dem anderen in einer Vernunftbeziehung
    • körperlicher Abstand (Fehlender Körperkontakt)
    • kommunikativer Abstand (Fehlender Austausch wichtiger Informationen)
    So erzogene Kinder entwickeln sich zum Bindungstyp Vermeidend
  • Die Eltern sind überwiegend mit sich und ihren Ängsten beschäftigt.
    • Wut über Fehlverhalten des Kindes an Kindern auslassen führt zu Schuldgefühlen.
    • So erzogene Kinder entwickeln sich zum Bindungstyp Ängstlich
  • Die Eltern mißbrauchen die Kinder für ihre eigenen Bedürfnisse
    • Anstatt sich einen Lebenspartner zu suchen, mißbrauchen die Eltern in einer Vernunftbeziehung oder die Alleinerziehenden ihre Kinder. D.h. sie umarmen die Kinder nicht, weil die Kinder dieses Bedüfnis nach Nähe haben, sondern weil sie kein anderer Erwachsener bzw. der Vernunftpartner liebevoll umarmt.

Und die Kinder lernen nach den Prinzipien des freien kreativen Lernens dann am meisten, wenn viele verschiedene Vorbilder vorhanden sind. Übermuttis bzw. Überväter, die sich für die Krone der Schöpfung bzw. das Beste für ihr Kind halten, sind also wenn überhaupt nur ein einziges Vorbild von vielen anderen. Eine Kampagne vom österreichischen Gesundheitsministerium lautet auch deshalb : "Hotel Mama vorübergehend geschlossen".

Gute Eltern spielen die Basisstation, d.h. ermöglichen ihren Kindern durch die obige Gratwanderung die Gipfel nach den Prinzipien des freien kreativen Lernens zu erstürmen. Denn das Bewältigen von Herausforderungen bzw. Stress im echten Leben oder in Simulationen wie realem Spielen und virtuellen Spielen inkl. Horrorfilmen erhöht bei geeigneter Dauer und steigender Intensität die Kompetenzen zur Lebensbewältigung und macht glücklich. Das Spiel ist eine Simulation der Welt mit Mensch und Natur. In der Simulation können Techniken ohne Risiko ausprobiert werden. So wie Piloten und Rennfahrer zuerst im Simulator trainieren und dort abstürzen bzw. aus der Kurve fliegen, bevor sie auf die Strecke dürfen. Das Element Gelingen mit den besonderen Spielen Sport und Informatik. Überbehütete verwöhnte Kinder sind dagegen weniger trainiert und deshalb später weniger belastbar.

Das Prinzip Training gilt analog auch beim Immunsystem. Kinder, die wie Hauskatzen nur in sterilen Wohnungen aufwachsen, haben ein schlechtes nicht trainiertes Immunsystem. Kinder aus Indien können bei uns problemlos aus dem Fluß trinken, was bei uns relativ sterill aufgewachsenen zu Durchfall führen würde, ihr Immunsystem ist trainert. Somit sollte man seine Kinder zumindest in Erde, Schlamm etc. spielen lassen. Wohlbefinden wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Und ein gutes Immunsystem wirkt sich umgekehrt auch positiv auf die Psyche aus. In der Erde findet sich z.B. das Bakterium Mycobacterium vaccae, das das emotionale Wohlbefinden von depressiven Menschen nachweislich besserte und auch Schmerzen linderte.

Entscheidend beim Training ist das Prinzip Gratwanderung zwischen Unter- und Überforderung. Ein Anzeichen für Überforderung ist die zu lange Erholungsdauer, d.h. die Zeit um wieder fit für das nächste Training zu sein.

Alle obigen Aussagen sprechen sehr eindeutig wenn es um die Frage geht : Vernunftbeziehung aufrecht halten oder jeder sucht sich nach der Trennung einen neuen Partner, man bleibt aber in möglichst positivem Kontakt zum Wohle des Kindes, also bildet zusammen die 4 Eltern-Konstellation.

Gute Eltern engagieren sich nicht nur direkt, sondern auch indirekt für Ihre Kinder, d.h. auch gesellschaftlich, damit ihre Kinder in eine gute Gesellschaft durch kreaatives freies Lernen ungehindert hineinwachsen und später in diese hinausstürmen können und herzlich empfangen werden.

 

Kinder des neuen potentiellen Lebenspartners

Der oder die Neue und die "eigenen" Kinder lernen sich so wie zwei Menschen allgemein kennen. Z.B. so wie Ihre Kinder Ihren Freundeskreis kennen gelernt haben. Warum etwas unnötig komplizieren? Wie auch bei Ihrem Freundeskreis
Das Minimum : Gegenseitiges Beachten der normalen zwischenmenschlichen Grundbedürfnisse, das Maximum Grundbedürfnisse zwischen liebenden Eltern und Kindern zu erwarten ist im Normalfall eine an die Kinder und an den Lebenspartner gestellte Überforderung .

 

Übergang zu erwachsenen "Kindern"

Aus Erziehung wird immer mehr eine Mischung zwischen Beziehungsarbeit (Partnercoaching, bedingungslose Liebe, natürlich mit auf für beide Seiten guten Körperkontakt eingeschränkter sinnlich-leidenschaftlicher Liebe) und zwischenmenschlicher Betreuung.

 

Folgen schlechter Erziehung

  • Kurzfristig
    • Fehlende harmonische taktvolle Interaktion bzw. Empathie mit den Kindern macht
      Kinder frustriert , wogegen sie wütend rebellieren oder sich gelangweilt abwenden. Das erinnert stark an die langweilige frustrierende Vernunftbeziehung.
    • Und Angst, Wut und Traurigkeit bremsen das für die Entwicklung wichige spielerisch Verhalten, das Spielen.
  • Langfristig
    • Beziehungsunfähiger Bindungstyp Ängstlich oder Vermeidend
    • Zu wenig Fürsorge und zu viel Fürsorge lässt aus Kindern Egoisten werden : Dunkle Triade. Bei zu wenig Fürsorge führt die Angst der Kinder zum Egoismus. Bei zu viel Fürsorge haben sie es nie gelernt, sich in andere hineinzuversetzen, hineinzufühlen und fürsorglich zu sein. Was auch bedeutet, dass die zu fürsorglichen Eltern nicht als Vorbild genommen wurden.
  • Beides
    • Die Eltern sind auch mehr oder weniger gute Vorbilder. Fehlende harmonische taktvolle Interaktion bzw. Empathie zwischen den Eltern mit den Folgen von Wut bzw. Streit oder Langeweile und Abwenden in einer Vernunftbeziehung übernehmen die Kinder für ihr eigenes Verhalten.

 

Einfluß der Kinder auf die Eltern

Wie oben schon gesagt ist man seinem Umfeld nicht völlig ausgeliefert. Auch Kinder nicht. Wenn Kinder nach dem Lesen dieser Seiten erkennen, dass ihre Eltern sie nicht gut erziehen, können sie natürlich auch die Erziehung ihrer Eltern beeeinflussen.

Z.B. indem sie ihre Eltern weiterbilden, am besten nicht selbst, Eltern lassen sich nicht gerne von ihren Kindern weiterbilden, sondern am besten durch andere. Entweder durch Bekannte, Verwandte oder durch Medien wie Bücher, Internetwebsites etc. Am einfachsten dadurch, dass man den Eltern den Link
http://www.ema2004.de/IL/Kinder_Eltern.html
auf diese Seite per Email oder SMS schickt.

 

Das gesamte Umfeld der Kinder

Dazu zählen die Geschwister, Freunde, Verwandten, Bekannten. Im Idealfall werden weder kinder noch Eltern das Umfeld als Konkurrenz betrachten, sondern im Sinne von freien kreativen Lernen von möglichst vielen guten Persönlichkeiten lernen.

Einerseits sollten die Eltern darauf achten, dass das Umfeld der Kinder sich ebenso an das Obige hält bzw. sich auch von diesen auf das Obige verweisen lassen.

Andererseits können auch die Kinder Einfluß auf dieses Umfeld nehmen oder sich von diesem Ideen holen.