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Vorwort
Wir wünschen alles Besuchern die Kraft, die mehr oder weniger unangenehme Wahrheit über sich selbst ertragen zu können.
Was verstehen wir unter "beziehungsunfähig"?
Mit Liebe geht alles. Das zeigt die Phase Verliebtheit deutlich. Beide geben viel Liebe und bekommen deshalb auch viel Liebe. Die Beziehung wird dann kritisch, wenn von einer von beiden Seiten die Liebe nachlässt. Denn dann bekommt der eine zu wenig Liebe. Beziehungsunfähigkeit zeigt sich meist erst nach der Phase Verliebtheit.
Wir definieren deshalb :
Beziehungsunfähig ist jemand, der - niemand (Zweite) - genug Liebe geben kann, weil er zu sehr mit sich selbst und Dritten beschäftigt ist.
Das ist eine Abweisung des anderen auf emotionaler Ebene, die verletzt. Eventuell kommen ebenso verletzende Abweisungen auf anderen Ebenen dazu wie das Verheimlichen bzw. Lügen auf sprachlicher Ebene oder das körperliche Entfernen, also selten da bzw. nicht nahe. Das sind z.B. Menschen, die auch noch Beziehungen zu zu vielen anderen Menschen gut gestalten möchten und damit letztlich mit ihren eigenen zu hohen Zielen überfordert sind.
Gibt es auch beziehungsunwillige Menschen?
Wir definieren :
Beziehungsunwillig ist jemand, der sich lieber weiterhin sehr mit sich selbst und Dritten beschäftigen möchte anstatt ausreichend mit dem anderen (Zweite).
Warum wollen Beziehungsunwillige das?
- Aufgrund von nicht ausreichend bewältigten Ängsten. Beziehungsangst ist z.B. die Angst, dass die eigenen Bedürfnisse und Interessen zu kurz kommen. Oder auch die Angst den Erwartungen des anderen oder des Umfeldes nicht zu entsprechen und Angst vor den Folgen einer Trennung.
- Aufgrund fehlender Vorbilder, die gute Beziehungen geführt haben.
- Aufgrund von Sucht nach Verliebtheit.
- Alle diese Faktoren bremsen das jemand verzaubern bzw. verzaubert werden, indem man zu hohe Ansprüche nicht senkt, sich selbst vernachlässigt und nicht ausreichend effizient sucht.
Warum bzw. wann will man überhaupt eine feste Beziehung?
Sobald man sich genügend vom Elternhaus gelöst hat und in Lebenspartner und Freunden eine Ergänzung bzw. Ersatz dafür sucht.
Unterschiede, warum es nie einen vollwertigen Ersatz gibt
- Die Bindung beruht auf anderen Gefühlen. Freundschaft und geschlechtliche Liebe statt Elternliebe.
- Qual der Wahl kommt bei Freunden und Partnern dazu.
Erfahrung von Ablehnung in festen Beziehungen macht beziehungsunfähig
Diese Erfahrungen beginnen in der Kindheit und die Strategie, die man als Kind darauf gewählt hat, bleibt oft gleich, d.h. wird unglücklicherweise selten bzw. wenig dem neuen Gegenüber angepasst. Zwei von drei Strategien (s. Bindungstyp) sind sehr problematisch.
Belastungen machen beziehungsunfähig
Welche Belastungen gibt es grundlegend? Belastungen sind immer bedingt durch andere Menschen ! Der größte Freund bzw. Feind des Menschen ist der (andere) Mensch.
1. Schlechte enge Beziehungen (s. unten) sind eine spezielle Belastung.
2. Fehlverhalten der anderen in der Gesellschaft sind ebenfalls eine Belastung. Siehe unsere Seiten Rauswurf-warum? und Folgen für viele in ganz Deutschland. Lösungen dort.
Belastungen sind ein Grund, zu sehr mit sich selbst bzw. seinen Belastungen beschäftigt zu sein. Wie wirken Belastungen auf eine Beziehung?
- Spiralreaktion
Der weniger Belastete unterdrückt seine Ängste und Sorgen gegenüber dem stark Belasteten (z.B. Kranker), um auf die Weise die Belastung für den anderen zu reduzieren. Der stark Belastete reagiert eventuell genauso. Ein Teufelskreislauf, der die Kommunikation runterfährt. Die Belastungen werden nur scheinbar reduziert, worüber man nicht spricht, existiert dennoch.
- Negative Kommunikation
Belastungen (negativer Stress) führen meist dazu, dass die Kommunikation selbst zu einer weiteren Belastung wird. Anstelle von Verständnis, Wärme, Humor tritt dann Ungeduld, destruktive Kritik, Vorwürfe.
- Energie- und Zeitverschwendung
Belastungen wie Konkurrenzkampf im Job kostet Zeit und Energie, die dann für Partner und Netzwerk fehlen. Zeitmangel siehe unten Indizien
Angst vor Beziehung bzw. Nähe macht beziehungsunfähig
Der zu Ängstliche ist zu sehr mit dem Dritten Angst beschäftigt, anstatt mit der Beziehung selbst. Details siehe Bedingungen, Auswirkungen und betreutes Training gegen Angst.
Schlechte enge Beziehungen machen beziehungsunfähig
Beispiele für Belastungen in Beziehungen finden Sie in der Liste von Indizien weiter unten.
1. Während des Erwachsenwerdens
Eine schlechte enge Beziehung zu den Eltern, Erziehung.
2. Als Erwachsener
Eine schlechte enge Beziehung zu einem Lebenspartner macht beziehungsunfähig.
Besonderes Kennzeichen ist in beiden Fällen wohl die Ambivalenz, d.h. einerseits Positives, andererseits Negatives. Denn bei nur Positivem wäre es die Traumbeziehung, bei nur Negativem würde man die Beziehung beenden. Durch den dauernden verletzenden "Beschuß" mit Negativem durch den anwesenden Menschen befindet man sich im Kriegszustand. Logische Folge : Abwehrmechanismen. D.h. Angriff (negative Energie) oder Rückzug hinter hohe emotionale Schutzmauern. Umso mehr dieses Verhalten zur Gewohnheit wird umso mehr wird man bindungsunfähig.
- Emotionale Schutzmauer
Zieht sich einer emotional zurück, weil entweder der Partner speziell nicht gut passt oder weil er bindungsunfähig ist, dann zieht sich auch der andere aus Selbstschutz emotional zurück. Denn man öffnet sich bevorzugt für positive Gefühle des anderen und verschließt sich vor negativen Gefühlen des anderen. Ein Beispiel, wenn man jemand nach ein paar Wochen Flirten "mehr" anbietet, verletzt es einen, wenn man nur das Gegenangebot Freundschaft bekommt, denn das bedeutet emotionalen Rückzug des anderen bzw. die Ablehnung des eigenen Angebots bzw. Abweisung.
Auf gesellschaftlicher Ebene das Phänomen der Isolation.
Details zu den Grenzen zwischen zwei Partnern und zwischen zwei Paaren, siehe Systemische Paar-Selbstfindung, Kollision.
Die Abweisung zeigt sich auf drei Ebenen. Erstens die Lüge als Zurückweisung der Wahrheit, zweitens das Unterdrücken von Gefühlen als emotionale Zurückweisung und drittens das Fremdgehen im engeren Sinne bzw. Abwesend-sein als körperliches Abweisen. Z.B. wird das Selbstvertrauen verletzt. Die Verletzung durch den Liebesentzug und das Unterdrücken der Gefühle ist langfristig eine gesundheitsschädliche Belastung, gegenseitig. Völlige Isolation ist eine der schwersten gesundheitsschädlichen Strafen. Auch die rein emotionale Isolierung ist eine schwere Strafe, auch ohne direkte verbale Kränkungen.
- Weitere schlechte Verhaltensweisen bzw. Routinen
Beziehungsfähig werden
Gute enge wachstumsfördernde Beziehungen mit Empathie, Akzeptanz und Echtheit (Faktoren von emotionaler Sicherheit) können das Hochfahren der emotionalen Schutzmauer (Abwehrmechanismen) nach Beenden bzw. Minimieren der schlechten Beziehungen bedingt bzw. teilweise beenden und damit heilen. Z.B. fördert die nicht oder wenig vorhandene emotionale Schutzmauer des Bindungstyp Sicher das Senken der emotionalen Schutzmauer der anderen beiden Bindungstypen. Der Bindungstyp Sicher macht das Angebot mit der zu Beginn der Heilung relativ hohen Schutzmauer der anderen Bindungstypen zurecht zu kommen, die anderen beiden Bindungstypen machen das Angebot, sich zu trauen, die eigene emotionale Schutzmauer herunterzufahren. Ein Entgegenkommen von beiden Seiten.
Zusätzlich :
Den letzten Schritt macht man mit dem neuen Partner. Die Nähe nicht nur geistig, sondern auch emotional und körperlich zulassen.
Der Haken für den heilenden Partner : Falls der Geheilte nicht stark genug ist, die Erinnerung an die Phase der Heilung mit der Beschäftigung mit Schmerzvollem zu ertragen, wird er sich nach der Heilung vom Partner, der ihn geheilt hat, trennen.
Indizien für Heilung :
Einerseits fühlt man sich stark und frei, andererseits bleibt das theoretisch. Praktisch weiß man es erst dann, wenn man eine neue gute Beziehung führen kann.
Alles was beziehungsunfähig macht, macht auch krank
1. Belastungen aufgrund von Konkurrenz und Feindseligkeit machen krank.
2. Belastungen aufgrund von schlechten engen Beziehungen (ambivalent) machen krank.
3. Einsamkeit macht krank.
Feindselige Paare schwächen ihr Immunsystem und altern schneller, harmonische, liebevolle Paare haben ein stärkeres Immunsystem und altern langsamer bzw. wirken damit jünger. Die emotionale Störung entstanden durch unterdrückte Gefühle (z.B. schlechte enge Beziehung namens Vernunftbeziehung) und fehlende menschliche Nähe (Wahrheit, Gefühle, Anwesend / Intimität ) bzw. Abweisung wird soziale Depression genannt.
Unterschiede zwischen typischen Frauen und typischen Männern
Frauen leiden mehr unter einer schlechten Beziehung als Männer. Der Vorteil des genetisch besseren Immunsystems geht dadurch verloren bzw. führt insgesamt zu stärkeren gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei den Frauen bis hin zur Lebensverkürzung.
- Frauen ist eine positive Beziehung wichtiger, während Männer eher auf persönliche Entwicklung und Unabhängigkeit aus sind. Deshalb erinnern sie sich auch besser an die belastenden Tiefs der Beziehung mit einer ähnlichen Wirkung als wäre das Tief aktuell. Und vertiefen sich länger und intensiver in diese Erinnerungen.
- Frauen leiden eher mit anderen, z.B. dem Mann mit
- Frauen spüren die Höhen und die belastenden Tiefen eher
Heilung wird nicht nur durch Ärzte, die den Körper behandeln, gefördert, sondern auch durch gute enge Beziehungen.
Wie erkennt man Beziehungsunfähige?
Wer selbst genug Liebe geben kann (beziehungsfähig ist) und auch ebenso geliebt werden möchte, dem stellt sich die Frage, wie er das vor Beginn der Partnerschaft erkennen kann. Führt man eine Beziehung mit einem Beziehungsunfähigen, so ist man in der Rolle des privaten Psychotherapeuten. Handelt es sich um eine dadurch behandelbare Beziehungsunfähgikeit, so dürfen Sie sich Übergangsmann oder Übergangsfrau nennen. Da nützt das Bekenntnis des Partners wenig, dass er lieben möchte (Theorie), wenn er es doch nicht kann (Praxis).
Da es kaum einen Beweis gibt, ist man auf Indizien angewiesen, die auf Beziehungsunfähigkeit hin deuten.
Sollten Sie beim Lesen der Indizien erkennen, dass Sie selbst eventuell nicht beziehungsfähig sind, dann keine Angst, es bleibt Ihnen immer noch Freundschaft und Sonstiges mit einem ebenfalls beziehungsunfähigen Menschen und im Idealfall ergänzend der Gang zum Therapeuten, um den Zustand Beziehungsunfähigkeit mit Hilfe eines Experten zu verkürzen. Ein Beispiel für Zwischenmenschliches zwischen Beziehungsunfähigen sind die zur Zeit offener ausgelebten aber ansonsten heimlichen Vergnügungen zwischen der Frau des einen lieblosen Ehepaares mit dem Mann eines anderen lieblosen Ehepaares, kontaktiert über
Internet-Communities.
Indizien
- Wer negative Energie in die Beziehung lenkt
- Wer die letzte(n) Beziehungen bzw. Trennung noch nicht verarbeitet hat. Vor allem die belastenden Verletzungen durch Abweisung, verbunden mit einer hohen emotionalen Schutzmauer, siehe oben. Mit negativer Energie ist das Zurückschießen gemeint, das aber nicht die Quelle trifft, sondern den neuen Partner. Diese Phase der Verarbeitung dauert umso länger, umso mehr intensivere Erinnerungen bewußt werden. Es geht hier nicht um die notwendigen Erinnerungen zur Verarbeitung und zum aus den Fehlern Lernen, sondern um die danach, also die uneffektiven Erinnerungen, ausgelöst durch mediale oder rein geistige Bilder, Filme (vom Partner), Gegenstände (Wohnung, Auto) aus der Beziehungszeit, Gedanken an den Partner.
Im Falle der uneffektiven Erinnerungen dauert einer Umfrage nach die Verarbeitungszeit im Mittel ca. halb so lang wie die Beziehung gedauert hat. Umso größer der Unterschied zwischen der Offenheit (geringe emotionale Schutzmauer) beider, umso stärker wird der mit geringer emotionaler Schutzmauer durch die Abweisung des anderen (hohe emotionale Schutzmauer) verletzt. Umso größer und länger die Verletzungen gingen, umso länger dauert es.
- Geliebte bzw. Geliebter gewesen, umso beziehungsorientierter der oder die Geliebte und umso gefühlsmäßiger (aber nicht beziehungsorientiert) der oder die Fremdgeher war, und umso länger es ging, desto gefährlicher die Falle und
größer sind und länger gehen die Verletzungen.
- Leben in einer gefühlskalten Vernunftbeziehung, umso stärker die Zwänge (Vernunftgründe wie Kinder, Geld, etc.) die Gefühle unterdrücken, somit umso gefühlskälter (emotionale Schutzmauer), und umso länger alles geht, desto größer sind und länger gehen die Verletzungen. Wegen dem Aspekt Kinder sind vor allem Menschen zwischen 30 und 45 Jahre davon betroffen. Wegen dem Aspekt Immobilien auch teilweise bis ins hohe Alter hinein, was dann sehr lebensverkürzend wirkt.
Ein Indiz dafür : Die Altersgruppe 30 bis 55 Jahre überwiegt in den Behandlungszimmern der Psychotherapeuten.
- Verarbeiten der Beziehung bei Alleinerziehenden
Kinder und Alleinerziehende müssen die Trennung verarbeiten. Und sind damit gemäß der Definition zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Damit nach der Verarbeitungsphase eine neue Phase beginnen kann, d.h. mit einem neuen Partner alles eine Stufe besser werden kann als am Ende einer gescheiterten Beziehung. Das Bilden einer Selbsthilfegruppe aus Alleinerziehendem und Kindern hat einen Nachteil. Besser sind im Form von Belastungen nach außen tragen und damit reduzieren Gespräche mit Betroffenen, die es hinter sich haben. Die Kinder gelangen in dieser Zeit in eine Rolle, die in unserer Gesellschaft für Nichterwachsene nicht empfehlenswert ist, in die Rolle eines Freundes.
Exkurs : In einer Gesellschaft, wo die Kinder sich sorgenlos frei im Dorf fern von Gefahren der Natur bewegen können vielleicht ganz sinnvoll, in unserer Zeit voller juristischer und technischer Gefahren unmöglich. Eltern, deren Kinder nicht mehr gehorchen und vom Jugendamt als nicht erziehungsfähig eingestuft werden, können ihr Erziehungsrecht und damit die Kinder verlieren. In dieser gesellschaftlichen Lage müssen also Kinder die Befehlsempfänger bleiben.
Der neue Partner wird somit meistens die gesellschaftlich übliche Rolle der Kinder erwarten, außer er müsste auch gerade eine Trennung verarbeiten. Und dann wird er sich nicht wohlfühlen, wenn das Elternteil die Kinder nicht mehr unter Kontrolle hat. Und in vielen Fällen das Weite suchen. Wenn die Verarbeitung abgeschlossen wird, kehrt meistens auch beim Elternteil der Wunsch zurück, die Kinder wieder unter Kontrolle zu bringen. Ist das gelungen, ist auch die Beziehungsunfähigkeit vorbei.
- Jobverlust, auch drohender erhöht die negative Energie. Ein Tipp aus dem Kampfsport : Die negative Energie - jedoch nicht verstärkt - dorthin zurücklenken wo sie herkommt. Wo kommt sie her? Details
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Wer sich gar nicht festlegen will, sondern ausprobieren möchte wie es bei unter 25 Jährigen Männern und Frauen vermehrt üblich ist. Gute Gründe gegen eine Beziehung auf ewig ist die Suche nach dem passenden Partner und die in jungen Jahren große Veränderung der Persönlichkeit und noch wenig beherrschte Beziehungsarbeit. Bei Älteren ist die Sucht nach dem Swingerclub ein Indiz.
- Wer enge Beziehungen aus Angst vor Ablehnung vermeidet, der Nähe vorausging. Siehe Bindungstyp Ängstlich oder Vermeidend.
- Wer mit > 25 Jahren noch bei den Eltern wohnt, dem pfuschen die Eltern / Schwiegereltern in die Beziehung. Außer der dazuziehende Partner ordnet sich den Eltern unter und alle Beteiligten akzeptieren ihn so. Aber nur wenige akzeptieren einen Mann, der sich unterordnet. Dort wo die Unterordnung von mind. einem Beteiligten nicht akzeptiert wird empfiehlt sich dann ein Mindestabstand von ca. 1 km zur Wohnung der Eltern und keine Besuche ohne voherige Terminabsprache.
- Wer zu wenig Zeit für die Beziehung hat
Hier werden Beschäftigungen nicht im normalen gesunden Maß ausgeübt, sondern viel zu lange.
Dadurch wird die Zeit, um eine Beziehung aufzunehmen oder am Leben zu erhalten verschwendet. Zeit für Gespräche und gemeinsame Aktivitäten, die wiederum wichtigen Gesprächsstoff über gemeinsame Erlebnisse liefern.
Fehlen diese wird die Beziehung bzw. der Partner langweilig. Diese Menschen merken das selbst oft nicht. Sie bemerken nur, dass sie keinen Partner bekommen oder der ihnen immer wieder wegläuft.
- Zu zeitintensive Hobbys der Frauen
Hunde, Pferde.
- Zu zeitintensive Hobbys der Männer
PC, Autos, Motorräder, Sport.
- Das klassische Familienmodell extrem gelebt
Wer aufgrund von gescheiterten Beziehungen sich nur noch auf die Kinder oder auf den Job stürzt. Übermuttis (vgl. oben Alleinerziehende) und Workoholics gehören meist in diese Gruppe. Beide ergänzen sich immerhin als Wohngemeinschaft (WG) ganz gut. Er geht nur arbeiten bis spät nachts, sie kümmert sich nur um die Kinder. Die wenige Zeit, die man kurz vor dem Schlafengehen zusammen ist, reicht nur noch für ....
Gluckenhaftigkeit als die eine Rolle im klassischen Familienmodell ist nicht optimal für das Wohl der Kinder. Die andere Rolle beruflich-geschäftliche Arbeitssucht ebenso.
- Wer nicht kompromissfähig ist.
Wer zu wenig Einfühlungsvermögen hat, um die Grundbedürfnisse des anderen zu beachten und seine eigenen Luxusbedürfnisse hinten an zu stellen.
- Offene Machtausübung wird vom Partner nicht immer akzeptiert. Verdeckte Machtstrategien kommen deshalb z.T. zur Anwendung und sind zu Beginn der Beziehung schwer zu erkennen. Gelernt werden Machtstrategien schon in der Kindheit, um sich gegen die Eltern durchzusetzen. Bsp. Schweigen, auf Zeit spielen, krank spielen / werden.
- Junge Menschen ohne ausreichend Erfahrungen mit gleichberechtigten konstruktiven Beziehungen. Das Wir-Denken muss sich erst noch entwickeln.
- Berufstätige, die es gewohnt sind, dass der andere deren Befehle ausführt und diese Angewohnheit ins Privatleben hineinnehmen. Personal in staatlich geführten Institutionen wie Armee, Polizei, Schule, früher Krankenhäusern.
- Berufstätige, die es gewohnt sind, dass der andere durch Manipulation das tut, was der eine will , und diese Angewohnheit ins Privatleben hineinnehmen. Alle Verkäufer, Aussendienstler und Vertriebler.
Indizien bei Internetflirtern
- Prinzipiell sind es die gleichen Menschen wie beim Flirten im Supermarkt, Kneipe etc. auch. Einzige Ausnahme : Die Gruppe der nach Internetflirten Süchtigen. Menschen dieser Gruppe sind süchtig nach netten Emails. Deshalb verlassen sie kaum noch ihren PC um sich über Telefonate und Dates um eine Beziehung zu bemühen. Und falls sie es doch mal tun, können sie nur schwer bzw. nicht mit dem parallelen Internetflirten aufhören.
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