Wünschelrutengänger behaupten, dass sie Erdstrahlen aufspüren können, die von unterirdischen Wasseradern ausgehen. Die Erdstrahlen sollen schwere Krankheiten bzw. Schlafstörungen verursachen.
Die Geologen wissen, dass das Grundwasser unter jedem Wohngebiet flächig wie ein See in den Poren und Klüften des Gesteins verteilt ist. Wasseradern gibt es somit nicht, sondern Wasserseen. Nur in den wenigen Höhlen gibt es zusätzlich noch Wasserbäche.
Die Geologen und Physiker wissen, dass es ein Erdmagnetfeld gibt. Da es unter den Wohngebieten keine Wasserbäche gibt, gibt es dort auch keine Veränderung des Erdmagnetfeldes, dass man mit gutem Gewissen als Erdstrahlen beschreiben könnte. Es lässt sich selbst über den Wasserbächen mit den heute sehr feinen Messgeräten keine Veränderung des Erdmagnetfeldes messen. Vielmehr verändert sich das Erdmagnetfeld selbst ständig leicht.
Die Wünschelrutengänger widerlegen sich sogar selbst, indem jeder an einer anderen Stelle angeblich Erdstrahlen erkennt.
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