Übersicht Teil 1 Verwenden sonnenenergiegespeister erneuerbarer Energien
Teil 2 Energiesparen
Teil 1 und 2
Umso energiesparender das Fahrzeug ist, umso eher kann auf das Tanken von Energiemitteln bzw. elektrischer Energie an Tankstellen verzichtet werden. Es reichen Solarzellen auf dem Dach des Fahrzeugs aus.
Teil 1 Verwenden sonnenenergiegespeister erneuerbarer Energien
Je nach Art der Bereitstellung sonnenenergiegespeister Energie ( von Solarzelle elektrische Energie, Biogas oder Pflanzenöl, Wasserstoff in gasförmiger oder flüssiger Form) wird diese durch Motoren (Verbrennungsmotor, Elektromotor) in Bewegungsenergie umgewandelt.
Teil 2 Energiesparen
Die Überbevölkerung macht Energiesparen notwendig. Umso mehr Bürger auf der Erde, umso weniger steht jedem Bürger von der konstanten Sonnenenergie und höchstens noch Erdwärme-Energie zur Verfügung.
Bewegungsenergie in Fahrzeugen
Beste Fortbewegung Sicher und energiesparend sind Laufen und Radfahren, bei Regen auch mit Regenschutz.
Zweitbeste Fortbewegung
Prinzip : Große Fahrzeuge für Hauptverkehrsadern, kleine für Nebenverkehrsadern.
Umso mehr Personen ein Fahrzeug transportieren kann, umso geringer der Energieverbrauch. Das liegt naturwissenschaftlich am Luftwiderstand, der nur mit Breite und Höhe des Fahrzeugs, aber nicht mit der Länge des Fahrzeugs steigt. Ein kurzer ICE hat den gleichen Luftwiderstand wie ein langer ICE.
Der Energieverbrauch insgesamt (alle Widerstände) ist nur dann geringer, wenn das längere Fahrzeug auch voll besetzt ist. Deshalb ist der Einsatz von großen Fahrzeugen wie Bus und Bahn entlang von Hauptverkehrsadern (Bilden von Fahrgemeinschaften) sinnvoll, aber nicht auf zu wenig benutzten Nebenverkehrsadern, wo sie nicht voll besetzt betrieben werden können.
Das Prinzip lässt sich am besten so anwenden :
Schon vom Vorbenutzer warmgefahrene kleine Mietfahrzeuge, die für den Weg auf den Nebenverkehrsadern bzw. zu den Endpunkten der Hauptverkehrsadern (Bahnhof, Busbahnhof) hin und zurück bereit stehen, um dort auf den Hauptverkehrsadern die großen Fahrzeuge Bus und Bahn zu nutzen. Bei intensiver Nutzung durch möglichst viele und Abschaffung des eigenen PKW langfristig deutlich günstiger als der eigene PKW.
Da die Wirtschaft nicht auf Trab kommt, müssen die Bürger oder der Staat für den Bau von günstigen, energiesparenden Elektro-Kabinenrollern sorgen. Diese an Bahnhöfen leihweise zur Verfügung stellen. Elektro-Tankstellen-Netz aufbauen. Diese Elektro-Tankstellen mit umweltfreundlichem Strom aus
Solar-, Wind- und Wasser-Kraftwerken (notfalls auch aus Bio-Gas von Landwirten) versorgen. Petition dazu am 6.2.2009 eingereicht.
Drittbeste Fortbewegung
Die beste Art des Spritsparens ist das Vermeiden von überflüssigen Fahrten, mehrere Termine zu einer Rundfahrt zusammenzulegen etc.
+ Der Fahrrad-Nachfolger Velomobile
Human Powered Vehicles (HPV) sind muskelkraftbetriebene, meist mehrspurige und manche auch verkleidete Fahrzeuge.
Weitere Informationen auf
+ Das moderne Fahrrad mit Elektromotor
Das Fahrrad mit Elektromotor kommt dem idealen Individual-Fahrzeug bezüglich dem Energieverbrauch bislang am nächsten. Bis 25 km/h (250W) oder bis 40 km/h (500 bis 1000W) mit Versicherungspflicht. Wenn man alle Kurzstrecken damit bewältigt, kommt man auf ca. 5000 km pro Jahr. Die kosten mit dem Spritschlucker-Auto ca. 2500 Euro. 5000 km pro Jahr verbrauchen mit dem Elektro-Fahrrad circa 30 Kilowattstunden Energie, das kostet nur 50 Euro pro Jahr. 2450 Euro pro Jahr gespart.
Verkehrsrechtliche Behinderungen sollten entfernt werden. Siehe Petition Verkehrsrecht Elektro-Fahrrad.

Wichtig : Der Strom sollte von Sonnenenergie (inkl. Wind, Wasser), nicht von Atom- oder Kohle-Kraftwerken kommen.
Weitere Informationen zu Elektro-Zweirädern
Kauf
+ Der Roller mit Elektromotor
Z.B. der Vectrix mit Aufladefunktion beim Bremsen. Die Reichweite liegt bei 40 bis 81,6 km. Geschwindigkeit des VX-1 beträgt 100 km/h. Alternative zum 125 ccm-Spritschlucker-Roller.

Wichtig : Der Strom sollte von Sonnenenergie (inkl. Wind, Wasser), nicht von Atom- oder Kohle-Kraftwerken kommen.
Weitere Informationen zu Elektro-Rollern
+ Echte Spritsparer und Spritfresser
Soweit Fahrten sozial sinnvoll sind und sich nicht vermeiden lassen : Ein PKW, das nur eine Person mit Handgepäck befördern soll, kann schon mit 0,04 Liter Benzin pro 100 km auskommen. Bei zwei Personen etwas mehr.
Zum Vergleich der Benzinverbrauch von Fahrzeugen, die von der Fahrzeugindustrie geliefert werden. Der Benzinverbrauch für 100 Kilometer Stadtverkehr ging von 9,8 Liter beim Käfer über 8,9 Liter beim Golf II auf 7,9 Liter beim Golf IV nur unmerklich zurück.
Beispiel für technisch mögliche und praktikable Spritsparer schon vor Jahrzehnten
Die Studie (70 Fahrzeuge) des Öko-Polo von 1989 verbrauchte auf der Landstraße nur 1,7 Liter Diesel pro 100 km. Die Technik : 2 Zylinder, G-Lader, Ladeluftkühler, Schwungnutzautomatik, Thermokapsel und Akustikkapsel, kein Hybrid (also ohne beim Bremsen aufladender Elektromotor). Leistung : 29 kW / 40 PS, damals üblich war bei einem Polo 45 PS.
Warum haben die Kunden nicht durch ihre Macht der Nachfrage für sparsame Autos auf unseren Straßen gesorgt? Warum wollten damals zu wenige (Produktion eingestellt) das 3-Liter-Auto (z.B. VW Lupo)? Solange
- Frauen Männer mit teuren großen Autos bevorzugen und Männer auf diese Weise diesen Frauen imponieren wollen. Gegenmaßnahme : gute Kraft als Kunde nutzen, "Schluckspecht"-Fahrzeuge kaufen und das Ersparte an Sprit und Neuwagenpreis für Anderes und Sinnvolleres (Dienstleistungen in Anspruch nehmen) ausgeben.
- Familien große auf Sicherheit und Extras optimierte Vans bevorzugen. Gegenmaßnahme gegen die strukturelle Gewalt, die von allen Schwerfahrzeugen (über 300 kg) ausgeht : Extra Fahrwege für Leichtfahrzeuge (unter 300 kg).
- "Sportlichkeit" wichtiger ist. Dabei ist Radfahren, Joggen, Schwimmen sportlich, Autofahren dagegen führt eher zu Übergewicht.
Gegenmaßnahmen : 1. Renn- und Rally-Simulationen wie z.B. Need for Speed (ca. 40 Eur) mit Logitech Lenkrad (ca. 40 Eur) erhöht die Verkehrssicherheit auf den Straßen, schont die Umwelt und ist viel günstiger als ein Sportwagen und schnelles Fahren. 2. Slogan "Autofahren ist unsportlich, Radfahren ist wirklich sportlich".
Aber auch auf der Angebotsseite gibt es Behinderungen. Solange
- die Aktien und Patente der Fahrzeughersteller zum großen Teilen Ölkonzernen und Ölscheichs gehören (die viel Öl teuer verkaufen wollen. Gäbe es nur noch Fahrzeuge wie den "Schluckspecht", dann bräuchten große Erdölverbraucherländer nicht mehr mit ihren Armeen in Erdölförderländern einzufallen.) Gegenmaßnahme Aktien der PKW-Hersteller in die Hände der PKW-Fahrer und die gute Kraft als Aktionär nutzen.
- die Politiker von der Wirtschaft geschmiert oder mit Standortfaktorverlagerung erpresst werden und Gesetze entsprechend kraftlos sind. Gegenmaßhnahme : Die gute Kraft als Wähler als nutzen, damit Politiker in Europa durch EU-Gesetze Druck auf Fahrzeugherstellerkonzerne (Oligopole) in Europa machen. Die Aktion "Spritschlucker stoppen" fordert :
"Der CO2-Ausstoß aller europäischen
Neuwagen muss durch verbindliche
staatliche Maßnahmen bis Ende
2008 auf 140g/km, bis 2012 auf 120 g/km
und bis 2016 auf 80g/km gesenkt werden." Wir
fordern flächendeckendes Angebot
und starke Anreize zu deren Nutzung von
längst vorhandenen Fahrzeugen, die
nicht 5 bis 10 Liter pro 100 km, sondern
0,05 Liter verbrauchen.
- Ebenso die Energieversorgung der Elektrofahrzeuge
über Elektro-Tankstellen, außer in Erdöllieferländern,
siehe Bereitstellen
erneuerbarer Energien.
werden weiterhin viele für die Umwelt und die Wirtschaft schädliche Spritfresser auf unseren Straßen zu sehen sein, die viel zu viel Energie verschwenden.
Die Politik und das Dilemma aus Angebot und Nachfrage
Es beruht grundlegend auf den Stückzahlen. Solange die Technik nicht in großen Stückzahlen produziert wird, ist sie teurer als bisherige Technik. Und solange wird sie nicht nachgefragt und somit nicht angeboten. Die reine Wirtschaft versagt hier. Die Politik hat jedoch Möglichkeiten. Entweder die bisherige Technik durch Steuern so zu verteuern, dass sie nicht mehr nachgefragt und nicht mehr angeboten wird. Im Extremfall über die Regeln für Neuwagenzulassung ganz zu verbieten. Oder ähnlich den Subventionen selbst die Technik entwickeln zu lassen und allen Autofabriken in Deutschland zur Verfügung zu stellen, eventuell auch die EU für ganz Europa.
Was Politik
bei der Elektrofahrzeugentwicklung und
-herstellung positiv bewirken
kann, zeigt China, Japan und Frankreich.
Während die deutsche CDU-FDP-Regierung
und die deutschen PKW-Konzerne nur große
Reden schwingen.
Wirtschaftlicher Schaden für die deutsche Wirtschaft durch Spritfresser
Diese für uns leider immer noch "normalen" Spritfresser lassen ein paar Tausend Milliarden Euros (s.u.) der deutschen Wirtschaft über den Spritkauf ins Ausland verschwinden. Die heutigen 1,5 t PKW verbrauchen 10 Liter Benzin pro 100 km. Ein Auto wie der "Schluckspecht" braucht ca. 0,04 Liter Benzin pro 100 km. In Zukunft noch mit Solartechnik noch weniger. Wie hoch sind die Spritkosten bei beiden? Die folgende Rechnung zeigt, dass der Schluckspecht nicht nur in der Anschaffung (Serienfertigung), sondern vor allem in der Unterhaltung viel spart. Zusätzlich in der Steuer und Versicherung, da kaum Abgase und wenig Gewicht kann nur wenig Schaden anrichten.
| Name |
1,5 t PKW |
"Schluckspecht" |
| Anschaffung |
30.000
|
10.000
|
| Spritverbrauch in Liter pro 100 km |
10
|
0,04
|
| Spritverbrauch in Liter pro Jahr |
2000
|
8
|
| Spritkosten in Euro pro Jahr |
3000
|
12
|
| Spritkosten in Euro über die Lebensdauer |
45000
|
180
|
| Spritkosten in Euro aller PKW in Deutschland |
45000 * 55 Mio. = 2475 Milliarden
|
180 * 55 Mio. = 9,9 Milliarden
|
Daten Rechenbeispiel : 20.000 km pro Jahr, 1,50 Euro pro Liter Benzin, Lebensdauer 300.000 km bzw. 15 Jahre. PKW-Bestand Deutschland 55 Mio. PKW. Als Animation auf der Animationsseite.
Beim Umstieg von einem bislang handelsüblichen PKW auf ein Fahrzeug wie den "Schluckspecht" hat man einen Vorteil. Die Raten für die Abzahlung können Sie mit den eingesparten Benzinkosten gegenrechnen. Dann ist die Anschaffung gleich null und die bisherigen Unterhaltskosten gleich. D.h. jeder kann sofort ohne monatliche Zusatzkosten von einem alten handelsüblichen PKW auf einen neuen "Schluckspecht" umsteigen.
Vorbild ist hier Kalifornien mit seinen Auflagen an KFZ-Hersteller und Händler. Wer nicht genug reine Elektro-Autos produziert, darf nicht mehr auf dem Markt verkaufen.
Spritfresser und soziale Aspekte
Solange Arbeitnehmer nicht immer länger arbeiten müssen, können die Menschen durch günstigere Fahrtkosten wieder leicher ihre sozialen Kontakte pflegen.
Heutige Spritsparer - Studien (Einzelfahrzeuge)
- Details zum oben genannten "Schluckspecht" vom Team der Hochschule Offenburg :
Das Auto wird mit recyclingfähigen Energiemitteln (Wasserstoff-Technik) betrieben. Die Verbrauchsangaben wurden von Wasserstoffverbrauch in Benzinverbrauch umgerechnet.

1-Zylinder mit 0.3 Liter Hubraum, 6.3 kW. 120 km/h. 290 kg, Kofferraum 80 Liter. Maße 3.646 x 1.248 x 1.110 mm. Cw-Wert 0,159. P
Heutige Spritsparer - Durchschnittlich teure Serienfahrzeuge
Threewheeler (Dreiräder)
Für 1 bis 2-Personen-Fahrten ideal.
Mit Elektromotor
Leistung für ca. 100 km/h und ca. 50 km Reichweite. Alltag vor Design. Ca. 35.000 $
Wichtig : Der Strom sollte von Sonnenenergie (inkl. Wind, Wasser), nicht von Atom- oder Kohle-Kraftwerken kommen.

Leistung für ca. 100 km/h. Sportliches Design.
Mit Benzinmotor
Wir selbst suchen zur Zeit ein Dreirad wie den FuelVapor Ale mit der Leistung und dem Neupreis eines 50 PS Motorrads, ca. 5000 Euro.

180 PS. 635 Kg. Ca. 5 Sekunden auf 100 km/h. Verbrauch von 2.56 Liter / 100 km. Der Hersteller FuelVapor sucht Investoren.


187 PS, mit Dach.
- Trirod Motorcycles Adrenaline

Viel PS, ohne Dach.
4 Sitzer-PKW
- Audi A2 TDI 3 L (eingestellt)
- VW Lupo TDI 3 L (eingestellt)
- smart cdi (2007-Modell eingestellt)
- Toyota Prius
Heutige Spritsparer - Extrem günstige Serienfahrzeuge für Geringverdiener
Solange das ständig steigende Gesamteinkommen
und Gesamtvermögen aller Haushalte in
Deutschland immer unfairer verteilt wird,
wird der Mittelklasse-Wagen aussterben. Es
gibt dann nur noch Oberklasse-Fahrzeuge für
die Oberschicht und Unterklasse-PKW für
die Unterschicht wie z.B. Hartz IV-Betroffene
bzw. über 10 Millionen Geringverdiener.
Der Nano von Tata Motors (Indien) geht 2008 / 2009 in Serie und ist für 1700 Euro erhältlich. Der Nachfolger soll ca. 2012 nach Europa geliefert werden, Euro 5 erreichen und nur noch 3 L pro 100 km anstatt 5 L verbrauchen.

Für ca. 2000 Euro gibt es ein - von kleinen
Problemen abgesehen - günstiges Motorrad,
die Kreidler
Supermoto 125 bzw. 250. Verbrauch
zwischen 2,5 und 3,5 Litern pro 100 km.
Für ca. 8000 Euro gibt es den europäischen
Dacia
Sandero mit Renault-Technik. 2009 wohl
das beste Auto unter 8000 Euro.

Autos aus China :
Der Florid von Great
Wall Motors (China) sieht dem Toyota
Yaris ähnlich, ist aber technisch
auf dem Stand von vor ein paar Jahren.
Gezeigt auf der 5TH China (Guangzhou)
International Automobile Exhibition from
20 to 26 November, 2007. Preis und Lieferung
nach Deutschland ist uns noch nicht bekannt.
Falls der Preis ca. 60 % eines Yaris
beträgt, ist
er jedoch für ca. 10.000 Euro
zu teuer.

Technische Grundlagen für sparsame Fortbewegung
Unter welchen technischen Aspekten wurden Fahrzeuge (hier für 2 Personen) wie der extrem sparsame aber auch minimalistische 0,04 Liter-"Schluckspecht" aus dem Jahre 2006 oder das etwas sparsame aber ansonsten normale 1-Liter Auto von VW (Bild) aus dem Jahre 2002 optimiert?
+ Sonnenenergienutzung
Den Fahrzeugen fehlen noch die Sonnenkollektoren, damit ließe sich der Erdölverbrauch dieser Fahrzeuge wohl auf 0 reduzieren.
+ Kleinerer Luftwiderstand
Die Reibung zwischen dem Fahrzeug und den Luftteilchen und die dadurch bewirkte Beschleunigung der Luftteilchen (z.B. Auftrieb oder Abtrieb, allgemein Verwirbelungen) bremst das Fahrzeug. Stichworte sind hier Druckwiderstand, Reibungswiderstand, induzierter Widerstand, Wellenwiderstand.
Das ideale Fahrzeug hat eine möglichst kleine Fläche senkrecht zur Bewegung (flacher und nicht zu breiter Sportwagen statt hoher und breiter Lastwagen). Siehe Bild. Zur Flächenverkleinerung sitzen die Passagiere wie im Segelflugzeug hintereinander, nicht nebeneinander.

Und - besonders bei Geschwindigkeiten ab 100 km/h aufwärts - möglichst stromlinienförmig, d.h. ein möglichst kleiner Cw-Wert.
Vorbilder gibt es bei schnellen flugfähigen Tieren wie der Adler oder auch näherungsweise bei schnellen schwimmfähigen Tieren wie der Delphin. Technische Vorbilder sind z.B. schnelle Flugzeuge. Siehe Bild.
Diese sind alle wesentlich stromlinienförmiger als ein Kastenwagen (z.B. Oldtimer der 40er-Jahre oder Transporter bis in die 90er-Jahre). Der Cw-Wert des Oldtimers liegt bei 0,50, PKWs seit dem Jahr 2000 bei ca. 0,30. Zukünftige PKWs dürften bei ca. 0,15 liegen. Die Werte des Delphins dürften wohl den Wasserfahrzeugen vorbehalten bleiben solange PKWs parken und auf Rädern fahren.
Alle außerhalb des bei Herstellung des Fahrzeugs angebrachten Teile wie Fahrradgepäckträger (auch hinten) verschlechtern meist die Stromlinienförmigkeit. Deshalb werden z.B. Seitenspiegel durch Kameras ersetzt. Ebenso wie offene Fenster oder Schiebedächer. Siehe Bilder vom "Schluckspecht".

Bei 150 km/h ist der Luftwiderstand ca. 4 mal so hoch wie bei 75 km/h. Langsames Fahren senkt den Luftwiderstand und damit den Energieverbrauch. Da der Luftwiderstand sich nicht alleine (siehe hier andere Widerstände) auf den Verbrauch der Energiemittel auswirkt, ergibt sich näherungsweise folgende Tabelle. Bei 130 km/h ist der Verbrauch ca. 2 mal so hoch wie bei 70 km/h.

|
km / h
|
Golf-Klasse
|
Audi A4-Klasse
|
DB C-Klasse
|
DB S-Klasse
|
|
30
|
3
|
4,6
|
6,01
|
10
|
|
40
|
3,05
|
4,64
|
6,09
|
10
|
|
50
|
3,2
|
4,78
|
6,25
|
10,1
|
|
60
|
3,44
|
5
|
6,49
|
10,3
|
|
70
|
3,79
|
5,31
|
6,81
|
10,7
|
|
80
|
4,23
|
5,71
|
7,21
|
11,1
|
|
90
|
4,78
|
6,2
|
7,69
|
11,7
|
|
100
|
5,42
|
6,78
|
8,24
|
12,3
|
|
110
|
6,16
|
7,44
|
8,88
|
13,1
|
|
120
|
7
|
8,2
|
9,6
|
14
|
|
130
|
7,94
|
9,04
|
10,4
|
15
|
Die obigen Werte gelten nur bei Fahren mit gleichbleibender Geschwindigkeit im höchsten Gang. Bei Tempo 50 im 4. Gang verbraucht das Fahrzeug deutlich mehr als bei Tempo 70 im 6. Gang.
Wer Sprit sparen will, der fährt im höchsten Gang konstant zwischen 50 und 70, in der Stadt geht das nicht immer, aber auf der Landstraße und Autobahn (min. 60 km/h) fast immer. Tempo 70 spart gemäß obiger Tabelle gegenüber Tempo 130 sage und schreibe 42% beim Kraftstoffverbrauch.
Wenn Sie mit freiwillig max. Tempo 70 km / h ihren Geldbeutel und nebenbei auch die Umwelt schonen und den Arbeitsmarkt unterstützen wollen, können Sie das mit einem Aufkleber erstens bekunden und zweitens andere dazu überzeugen.
+ Rollwiderstand Reifen
Reifen mit geringerem Rollwiderstand, also Reibung zwischen Reifen und Straße beim Rollen der Räder. Der hängt ab von Material, Profil, Breite, Durchmesser etc.
Der Rollwiderstand sinkt mit kleinerem Gewicht. Der Schluckspecht wiegt 60 kg.statt 1400 kg wie beim Mittelklasse-PKW.
+ Stoßdämpfung
Reifen, Stoßdämpfer, die beim Zusammenprall zwischen Reifen und Straße nicht zu viel der Energie schlucken (Mountainbike), sondern elastisch (Rennrad) wieder abgeben. Einfach zu verstellen ist für den Fahrer der Luftdruck. Umso höher der Luftdruck, umso energiesparender.
Die geschluckte Energie sinkt mit kleinerem Gewicht. Energie proportional der Masse mal Geschwindigkeit im Quadrat. Der Schluckspecht wiegt 60 kg.statt 1400 kg wie beim Mittelklasse-PKW
+ Bremsen (Gewicht)
Bei jedem Tritt auf die Bremse wird kinetische Energie an Bremsen und Reifen in Wärmeenergie umgewandelt, also vernichtet. Zur Beschleunigung auf die vorhergehende Geschwindigkeit muss erneut Energie aufgewendet werden.
Die vernichtete Energie sinkt mit kleinerem Gewicht und kleinerer Geschwindigkeit.Energie proportional der Masse mal Geschwindigkeit im Quadrat. Der Schluckspecht wiegt 60 kg.statt 1400 kg wie beim Mittelklasse-PKW. Beim Abbremsen von 120 km/h auf 0 wird viermal so viel Energie vernichtet wie beim Abbremsen von 60 km/h auf 0. Bei diesem Abbremsvorgang wird bei einem 2000 kg schweren Fahrzeug 4 mal so viel Energie vernichtet wie bei einem 500 kg Fahrzeug.
Im Idealfall wird das Fahrzeug bei Beginn der Fahrt einmal beschleunigt, per Tempomat mit konstanter Geschwindigkeit bewegt und dann nur einmal bei Ende der Fahrt abgebremst. Vermeiden von unnötigem Bremsen, Staus und Ampeln durch vorausschauendes Fahren und Fahrtplanung spart Energie.
Beim notwendigen Bremsen können gute Fahrer die Schubabschaltung nutzen. D.h. während des Bremsens die Motordrehzahl etwas über der Leerlaufdrehzahl halten.
Bei modernen Elektromotoren wird nicht mit Bremsscheibe, sondern elektromagnetisch mit einem Generator gebremst und dabei ein großer Teil der kinetischen Energie wieder in elektrische Energie umgewandelt, d.h. die Batterie aufgeladen. Rekuperation genannt. Für diese Motortechnik gilt das obige auch, aber abgeschwächt.
Das Gewicht des Fahrzeug wird reduziert durch besser strukturierte Karosserieteile (Vorbild z.B. Kofferfische). Spaceframe-Konstruktion für Aufprall- und Überschlagschutz wie im Rennwagen. Durch bei gleicher Stabilität leichtere aber meist teure Materialien (Alu, Magnesium, Kevlar, Karbon). Energiefresser wie die Lichtanlage, Gebläse, Multimedia etc. werden so selten wie möglich automatisch eingebunden bzw. angeschaltet. Durch Weglassen von Luxusausstattung wie elektrische Sitze. Moderne Lichttechnik wie LED, die bei gleicher Lichtleistung weniger elektrische Energie benötigt.
+ Reibung im Motor
Kurz vor der Zusammenfassung der Motor selbst. Denn hier muss man alles ausbaden, was man in den vorigen Punkten versäumt hat. D.h. aufgrund der Schlampereien braucht das Fahrzeug mehr Leistung (und Energie) als nötig. Es gilt : Umso weniger Luftwiderstand das Fahrzeug aufweist und umso leichter es ist, umso weniger Hubraum braucht es für die gleiche Beschleunigung bzw. Geschwindigkeit wie ein schweres großes Fahrzeug.
Die Reibung zwischen Kolben und Zylinderwänden steigt mit Hubraum und Drehzahl. Aufgrund der zusätzlichen Bauteile auch mit der Zylinderzahl wie die ca. 10% höheren Verbrauchswerte von 6-Zylindern im Vergleich zu gleich starken 4-Zylindern zeigen. Deshalb nicht mehr Hubraum, Zylinder und Drehzahl als nötig. Der Schluckspecht 2005 hat 232 ccm Hubraum statt 2000 ccm eines Mittelklasse-PKW-Diesel.
Zu hohe Drehzahlen bedeuten zu viel Reibung im Motor, deshalb früh hoch und spät runter schalten, solange der Motor nicht ruckelt. Bei Drehzahl 0 keine Reibung, also Ausschalten wenn er die nächsten 30 Sekunden nicht benötigt wird. Die Reibung steigt mit sinkender Temperatur des Motoröls. Leichtlauföle senken die Reibung.
Motortechnik
Einlaßseite : Direkteinspritzung mit Hochdruck (Diesel ca. 2000 bar), Lufthineindrücken mit Kompressor.
Entsprechend angepasst Treibstoffe (Benzin, Diesel). Einschalten nur bei Bedarf. Und Umschalten zwischen verschiedenen Motoren (z.B. zwischen Elektromotor und Benzinmotor), je nachdem welcher je nach Fahrsituation mehr Vorteile hat. Also in der Innenstadt der Elektromotor, außerhalb der Benzinmotor.
Auslaßseite : Turbolader nutzt die Bewegungsenergie der Abgase. Nutzen lässt sich auch die Wärmeenergie der Abgase. Die Wärme treibt einen kleinen Zusatzmotor an.
Erhaltung unserer Atemluft : Katalysator und Partikelfilter.
+ Alle Widerstände zusammen
Während die meisten Widerstände mit der Geschwindigkeit steigen, gilt das nicht für die Reibung im Motor, wenn ein Getriebe die Motordrehzahlen von der Geschwindigkeit abkoppelt. Deshalb gilt insgesamt : Ein üblicher PKW verbraucht im höchsten Gang bei ca. 50 bis 70 km/h konstant gehaltene Geschwindigkeit am wenigsten Sprit. Ab 100 km/h steigt der Luftwiderstand enorm an und in kleineren Gängen steigt der Widerstand des Motors noch viel stärker an.
Wärme / Kühle in Fahrzeugen
Die vom Verbrennungsmotor abgegebene Wärme kann ohne Mehrverbrauch genutzt werden. Jedoch erhöht das Nutzen der Standheizung oder Klimaanlage den Spritverbrauch erheblich.
Multimedia in Fahrzeugen
Auch das Nutzen von elektrischen Verbrauchern erhöht den Spritverbrauch, ca. 0,1 Liter Benzin pro 100 Watt Verbrauch elektrischer Leistung.
Teil 3 Sparen am Fahrzeug selbst
Umso schwerer das Auto, umso mehr Material wurde verschwendet. Aufgrund der Überbevölkerung kann nicht jeder Bürger auf der Erde einen materialverschwendenden, spritschluckenden schweren Wagen fahren. Das ideale Fahrzeug ist daher das Fahrrad (inkl. Elektro-Fahrrad) und für weitere Strecken der Elektro-Roller, man denke nur an China und Indien.
Weitere Informationen
Umstieg auf sonnenenergiegespeiste erneuerbare Energien (bei Bewegung, Wärme, Multimedia) Home
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